Freizeit

„Stars & Talente by Leona König“ am 7. Dezember: Mit Opern-Shootingstar Serena Sáenz und Nachwuchspianist David Kropfreiter

Wien (OTS) – Nach dem gelungenen Auftakt in der Vorwoche geht die
aktuelle,
bereits sechste Staffel des ORF-Formats „Stars & Talente“ am Sonntag,
dem 7. Dezember 2025, um 17.55 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON in die
nächste Runde. In der zweiten Folge lässt Moderatorin Leona König,
ihres Zeichens auch Ideengeberin der Sendung und Begründerin des
Musikförderpreises „Goldene Note“, die junge spanische Sopranistin
Serena Sáenz und den Wiener Nachwuchspianisten David Kropfreiter
aufeinandertreffen. Diese besondere Begegnung in der inspirierenden
Atmosphäre einer historischen Villa gipfelt auch diesmal in einem
glanzvollen künstlerischen Auftritt von Star und Talent. Dabei geben
Sáenz, die im Vorjahr an der Seite von Elīna Garanča und Piotr Beczal
̸a den Opernball eröffnete sowie heuer u. a. in der neuen
„Zauberflöte“-Inszenierung der Wiener Staatsoper die Königin der
Nacht sang, und der diesjährige „Goldene Note“-Finalist gemeinsam die
Arie „Ah, je veux vivre“ („Ach, ich will leben“) aus Charles Gounods
Oper „Roméo et Juliette“ zum Besten. Davor jedoch trifft König die
beiden getrennt zum Gespräch über ihre bisherigen Erfahrungen, ihre
Interessen, Ziele und Träume.

Sáenz: „Man muss auch lernen, ein ‚Nein“ zu bekommen“

Die Zeit der Musikwettbewerbe ist für Serena Sáenz noch gar nicht so
lange her: Erst 2022 gewann der Opern-Shootingstar gleich dreifach
beim renommierten, von Plácido Domingo ins Leben gerufenen Wettbewerb
Operalia. Seither öffneten sich für Sáenz, die auch davor regemäßig
bei Gesangsbewerben Erfolge feierte, zahlreiche Türen zur
internationalen Karriere. „Wenn die Möglichkeiten kommen, muss man
immer bereit sein, in den Zug einzusteigen“, erzählt sie über ihren
künstlerischen Weg, der mit zwölf Jahren in einem Chor in Barcelona
begann und später über Auftritte in einer Kinderoper im Gran Teatre
del Liceu ihrer Heimatstadt, eine Tanz- und Musicalausbildung sowie
einen Musical-Zwischenstopp in London schließlich auf das
internationale Opernparkett führte.
„Für jedes junge Talent ist es ein besonderes Erlebnis, einen
Wettbewerb mitzumachen. Da sieht man sich selbst unter Druck, auf
einer großen Bühne, denn alle erwarten, dass man sein Bestes gibt“,
erzählt Serena Sáenz im Gespräch mit Leona König. „Wettbewerbe waren
für mich immer eine große Sache. Meinen ersten Wettbewerb habe ich
mit etwa 20 mitgemacht und da habe ich nicht gewonnen, aber das
Erlebnis war fantastisch“, erinnert sie sich. „Ich war im Finale, ich
konnte mich mit Kolleginnen aus anderen Ländern vergleichen und
sehen, wie hoch das Niveau ist. Und ganz wichtig dabei ist: Man muss
auch lernen, ein ‚Nein“ zu bekommen, denn immer Erfolg zu haben,
entspricht ja nicht der Wahrheit. Beide Seiten, Erfolg und
Niederlage, sind wichtig zu erleben – dann freut man sich über ein
‚Ja‘ umso mehr“, so Sáenz.

Kropfreiter: „Riesige Chance, sich einem größeren Publikum
vorzustellen“

Auch der junge, mittlerweile 17-jährige Wiener Pianist David
Kropfreiter hat die Bedeutung von Wettbewerben erkannt und deshalb
bei der „Goldenen Note 2025“ mitgemacht: „Eine riesige Chance, sich
einem größeren Publikum vorzustellen“, so der Teenager, der im Finale
mit Sergej Rachmaninows 2. Klavierkonzert, 2. Satz, begeisterte.
Musik bringt ihn immer in Hochstimmung, vor allem die Arbeit am
Klavier. Sein großes Ziel, wie er sagt, ist es: „Solist zu werden und
Solokonzerte zu geben. Ich schreibe gerne meine eigene Musik und
improvisiere auch sehr, sehr gerne.“ Zur Erfüllung seines Traums ist
der Nachwuchsmusiker bereit, alles zu geben: „Ich übe
durchschnittlich zwischen sechs und acht Stunden täglich, manchmal
vor der Schule, auch am Abend oder in der Nacht, auf einem digitalen
Klavier mit Kopfhörern, damit ich niemanden störe. Es gibt ein
riesiges Repertoire für dieses Instrument und generell finde ich,
dass es sehr viel zu bieten hat. Natürlich ist das Klavier einer
meiner besten Freunde geworden, aber ich treffe mich auch sehr gerne
mit meinen echten Freunden, die alle ebenfalls Musiker sind“, so
David. Seine musikalische Begeisterung geht auch über die
Klaviermusik hinaus, denn zur Abwechslung hört er gerne Jazz oder
andere Stilrichtungen. Seine zweite kreative Leidenschaft ist das
Malen und Zeichnen, entstanden aus seinem Interesse für Comics. Eine
Zeit lang zeichnete David Superhelden-Comics, doch das geht sich zu
Gunsten des Klavierspiels nun kaum mehr aus. Für die „Stars &
Talente“-Kamera gibt der junge Künstler eine Kostprobe und fertigt
eine Bleistiftzeichnung von Leona König an, die sich entzückt zeigt.

Künstlerische Begegnung voller Energie und Emotion

Danach geht es zum gemeinsamen Auftritt mit Serena Sáenz, die mit
„Ah, je veux vivre“ aus Charles Gounods „Roméo et Juliette“ eine
ihrer Lieblingsarien singt – gefühlvoll begleitet von David
Kropfreiter am Klavier. Das Ergebnis ist eine künstlerische Begegnung
voller Energie und Emotion, die einmal mehr zeigt, wie inspirierend
das Zusammenspiel zwischen etabliertem Star und aufstrebendem Talent
sein kann.