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FPÖ – Berger: „Wer die Landwirtschaft stärkt, stärkt das ganze Land!“

Wien (OTS) – Die stellvertretende FPÖ-Frauensprecherin, NAbg. Tina
Angela Berger,
machte im Nationalrat auf die massiven psychosozialen Belastungen in
der Land- und Forstwirtschaft aufmerksam – mit einem besonderen Fokus
auf die Situation der Bäuerinnen. „Unsere Frauen am Hof sind wahre
Universalgenies – sie arbeiten im Stall, am Feld, im Haushalt, in der
Kindererziehung, führen die Buchhaltung und gehen oft zusätzlich
außerlandwirtschaftlichen Tätigkeiten nach, nur damit der Betrieb
überhaupt überlebt“, betonte Berger. Viele würden zudem Angehörige
pflegen. Für Berger sei dies „ein Leben im Dauereinsatz – ohne echte
Pausen, ohne freie Wochenenden.“

Die gesellschaftliche Erwartungshaltung, immer funktionieren zu
müssen, sei tief verwurzelt und die über Generationen gewachsene
Hemmschwelle, Hilfe anzunehmen, sei hoch. Die Folge seien laut Berger
rund 46 Prozent psychischer Beschwerden, die auf endlose
Fehlentwicklungen zurückzuführen seien. „Seit Jahrzehnten stellt die
ÖVP alle wesentlichen Vertreter der Landwirtschaft – in Gemeinden,
Ländern, im Bund und in Brüssel. Und ebenso lange wächst der Druck
auf unsere Familienbetriebe: mehr Auflagen, mehr Bürokratie, mehr
Kontrollen“, erinnerte Berger in diesem Zusammenhang an die
politische Verantwortung der ÖVP für die steigende Belastung.

Die freiheitliche Abgeordnete machte deutlich, dass ein
Entschließungsantrag im Parlament allein den bäuerlichen Familien
weder den finanziellen noch den sozialen Druck nehme. „Es braucht
wirtschaftliche Entlastung, weniger Bürokratie, Unterstützung bei
Pflege und Zukunftsperspektiven für die nächste Generation“, forderte
Berger. Abschließend hielt sie fest: „Unsere bäuerlichen Familien
brauchen endlich Raum zum Aufatmen. Denn wer die Landwirtschaft
stärkt, stärkt das ganze Land!“