Wien (OTS) – Der FWF begrüßt den von der Bundesregierung vorgelegten
Finanzierungsrahmen für den FTI-Pakt 2027–2029. Gesamtinvestitionen
in der Höhe von knapp 5,5 Milliarden Euro stärken den
Wissenschaftsstandort und bringen langfristige Planungssicherheit. Zu
den Schwerpunkten zählt die exzellente und themenoffene
Grundlagenforschung.
Die österreichische Bundesregierung hat den FTI-Pakt für die
Periode 2027 bis 2029 beschlossen und damit den strategischen und
finanziellen Rahmen für Wissenschaft, Technologie und Innovation im
Land festgelegt. Angesichts der fiskalisch angespannten Lage wurden
die Verhandlungen zwar verspätet, aber letztendlich erfolgreich
abgeschlossen und stabile Rahmenbedingungen hergestellt. Die
Investitionen in der Höhe von knapp 5,5 Milliarden Euro machen es
möglich, dass Österreich seinen Wachstumspfad im FTI-Bereich
fortführt.
„Mit dem FTI-Pakt schafft die Bundesregierung die Grundlage
dafür, dass Österreich auch künftig umfassend in Wissenschaft und
Forschung investieren kann. Damit sind beispielsweise die Weichen für
die langfristige Weiterfinanzierung der Exzellenzcluster gesichert
und auch der wissenschaftliche Nachwuchs erhält eine verlässliche
Zukunftsperspektive. Eine Investition, die sich vielfach auszahlt:
Jeder Euro, der in die Forschung fließt, entfaltet eine Wirkung, die
weit über die Wissenschaft hinausreicht – er stärkt den
Innovationsstandort, eröffnet Perspektiven am Arbeitsmarkt und treibt
den gesellschaftlichen Fortschritt voran“, so FWF-Präsident Christof
Gattringer und Vizepräsidentin Ursula Jakubek .
Für den Bereich des FTI-Pakts zur Grundlagenforschung, der auch
die Förderungen des Wissenschaftsfonds FWF umfasst, hat
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner bereits Ende Jänner ein
Investitionsvolumen von 3 Milliarden Euro festgelegt. Mit dem
Beschluss der Bundesregierung ist endgültig Planungssicherheit
gegeben. So kann im nächsten Schritt die konkrete Mittelaufteilung
zwischen den zuständigen Ressorts und den FoFinaG-Institutionen
festgelegt werden. Auf dieser Basis wird schließlich das zukünftige
Förderbudget des FWF verbindlich definiert.
Zwtl.: Mehrwert für den Forschungsstandort Österreich
Derzeit arbeiten österreichweit mehr als 5.000 Forscher:innen in
FWF-finanzierten Projekten – von Karriere- und Einzelförderungen über
kleine und größere Forschungsteams bis hin zu standortübergreifenden
FWF-Exzellenzclustern. Ein Großteil der Geförderten stammt aus dem
wissenschaftlichen Nachwuchsbereich: FWF-Projekte leisten damit einen
zentralen Beitrag zur Ausbildung und Bindung hochqualifizierter
Talente für Wirtschaft und Gesellschaft. Die in diesen Projekten
gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für Innovationen in
zahlreichen Bereichen – von Medizin und Technik bis hin zu Kultur-
und Sozialwissenschaften.