St. Pölten (OTS) – Mit dem heutigen Beschluss der Landesregierung
legt Niederösterreich
den Grundstein für die Umsetzung des neuen Parkdecks in Korneuburg.
„Die Weichen sind gestellt. Jetzt geht es an die Realisierung. Wir
investieren sechs Millionen Euro in das neue Parkdeck in Korneuburg
und wollen damit das Angebot für unsere Pendler deutlich verbessern.
Unser Ziel ist eine spürbare Entlastung für all jene, die täglich aus
dem Bezirk und den umliegenden Regionen in Richtung Wien oder St.
Pölten unterwegs sind“, sagt Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-
Stellvertreter Udo Landbauer. Das Projekt wird gemeinsam mit der ÖBB
und der Stadtgemeinde Korneuburg umgesetzt. Die Gesamtkosten belaufen
sich auf rund 17 Millionen Euro. Mit dem Regierungsbeschluss ist nun
der Weg frei für die weiteren Schritte. Die Fertigstellung ist für
Mitte 2028 geplant.
Die bestehende Park+Ride-Anlage am Bahnhof Korneuburg ist bereits
heute vollständig ausgelastet. Das Einzugsgebiet reicht weit über die
Stadt hinaus und umfasst nahezu den gesamten Bezirk Korneuburg sowie
Teile der Bezirke Mistelbach, Tulln und Hollabrunn. Mit dem Neubau
entstehen 860 Stellplätze direkt am Bahnhof. Das Park+Ride-Angebot
wird damit um 150 Stellplätze erweitert. Gemeinsam mit bestehenden
Flächen stehen künftig rund 1.000 Pkw-Stellplätze zur Verfügung. 300
derzeit nur provisorisch ausgeführte, nicht befestigte Stellplätze
werden durch eine dauerhafte und hochwertige Lösung ersetzt. Das neue
Parkdeck bietet barrierefreie Stellplätze, eigene Bereiche für
Familien sowie ausgewiesene Frauenparkplätze.
Das Projekt stärkt vor allem die Bahnverbindungen auf der
Nordwestbahn in Richtung Wien. „Viele Pendler steigen in Korneuburg
auf den Zug der Nordwestbahn um und fahren weiter in die
Bundeshauptstadt oder zu zentralen Arbeitsstandorten entlang der
Strecke. Mit dem neuen Angebot wird der Umstieg deutlich einfacher
und verlässlicher“, so Landbauer.
Mit dem Ausbau des Parkdecks verbunden ist auch eine Entlastung
für die hochrangigen Verkehrsachsen der Region. Insbesondere die A22
(Donauuferautobahn) sowie weitere Einfahrtsrouten in Richtung Wien
werden durch jene Fahrzeuge entlastet, die künftig nicht bis in die
Stadt weiterfahren. In Summe bedeutet das täglich bis zu rund tausend
Pkw weniger auf den Hauptverkehrsachsen im Pendlerverkehr. Das
reduziert Staus, verringert Zeitverluste und entlastet die Anrainer
entlang der Zufahrtsstraßen.
„Das neue Parkdeck ist ein gezielter Schritt, um Verkehr dort
abzufangen, wo es sinnvoll ist, am Rand der Ballungsräume. Pendler
sollen selbst entscheiden können, wie sie unterwegs sind. Wer bis zum
Bahnhof mit dem Auto fährt, soll dort einen sicheren Platz finden und
bequem in den Zug umsteigen können. Das bringt vor allem
Planungssicherheit im Alltag.“
Weitere Informationen im Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer,
Alexander Murlasits, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon 0676/812 13742, E-Mail alexander.murlasits@noel.gv.at