Freizeit

102 Millionen Euro für AK-Mitglieder

Graz (OTS) – Die AK Steiermark berät in allen Lebenssituationen, von
Infos zu
„Baby an Bord“ für werdende Eltern bis hin zum Pensionsantritt. Und
die Zahlen zeigen einmal mehr, wie wichtig die Beratungen durch
Fachleute der AK sind: Über 304.000 Mal war deren Expertise gefragt.

“Unsere erfahrenen Expertinnen und Experten beraten schnell und
kompetent”, sagt AK-Direktor Dr. Johann Scheuch. Umfassende
Beratungen, Förderungen oder Serviceangebote in Bereichen wie Arbeits
– und Sozialrecht, Konsumentenschutz, Jugend, Bildung, Gesundheit und
Pflege, Beruf und Familie, Arbeitnehmerschutz oder Steuer sind
Grundpfeiler der Arbeiterkammerleistungen. Allein im vergangenen Jahr
wurden täglich rund 1.220 Beratungen in der gesamten Steiermark
geleistet, in Summe 102 Millionen Euro für die AK-Mitglieder
zurückgeholt. “Geld, das sonst verloren gewesen wäre”, so Scheuch und
AK-Präsident Josef Pesserl ergänzt: “Es geht nicht nur um Information
und Schutz, es geht auch darum, dass die Beschäftigten die ihnen
rechtlich zustehenden Ansprüche erhalten.”

Die AK-Jahresbilanz 2025 im Einzelnen:

Zwtl.: Arbeitsrecht

In arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen erstritt die AK im
Vorjahr 19,4 Millionen Euro. Die „Hitliste“ der Streitgründe führten
unverändert laufende Löhne und Gehälter an. An der Spitze der
Problembranchen lag erneut das Gastgewerbe.

Zwtl.: Sozialrecht

Im Sozialrecht erzielte die AK einen Gesamtbetrag von 33,3
Millionen Euro. Der Großteil entfiel auf durch Gerichtsurteil
zuerkannte Pensionsleistungen.

Zwtl.: Insolvenzen

Der „Insolvenzschutzverband für Arbeitnehmer“ (ISA), getragen von
AK und ÖGB, erwirkte beim Insolvenz-Entgelt-Fonds 31 Millionen Euro
für 2.825 Betroffene.

Zwtl.: Konsumentenschutz

Im Bereich Konsumentenschutz wurden durch Interventionen und
Gerichtsverfahren etwa 1,6 Millionen Euro für AK-Mitglieder
hereingebracht. Stark steigend waren Probleme im Wohnrecht.

Zwtl.: Steuern

Mit Hilfe der AK-Steuerexpert:innen haben sich
Lohnsteuerpflichtige im Vorjahr 16,6 Millionen Euro vom Finanzamt
zurückgeholt.

Alle Infos und ein Foto zum Download finden Sie unter
www.akstmk.at/presse