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WKÖ-Danninger zu Treibstoffpreisen: Versorgungssicherheit darf durch Preiseingriffe nicht gefährdet werden

Wien (OTS) – „Die Senkung der Steuern auf Treibstoffe ist ein erster
Schritt. Der
Staat darf keine Übergewinne machen, sondern soll Steuern senken“,
sagt Jochen Danninger, Generalsekretär der Wirtschaftskammer
Österreich. „Gleichzeitig sind nationale Eingriffe in die Margen der
Unternehmen ein absoluter Tabubruch. Dadurch wird der freie
Wettbewerb beeinträchtigt und die Versorgungssicherheit mit
Treibstoffen in Österreich gefährdet.“

Die Wirtschaft lehnt staatliche Eingriffe in die freie
wirtschaftliche Planung von Unternehmen vehement ab. Selbst in
Krisenzeiten brauche es klare, transparente und zeitlich eng
begrenzte Regeln, die allen Marktteilnehmern ein Auskommen
ermöglichen. Denn schlimmstenfalls würde ein unplanmäßiger
Markteingriff und das Ausscheiden kleinerer Betriebe den Wettbewerb
stark einschränken – mit erst recht negativen Folgen für die
Preisgestaltung. Da Treibstoffe international gehandelt werden,
könnten Preiseingriffe zudem Österreichs Versorgung in Frage stellen.

„Die Senkung der Treibstoffpreise ist für Österreichs Wirtschaft
absolut dringlich und notwendig. Dafür hat der Staat einen klaren
Hebel in der Hand: Steuern senken“, betont Danninger abschließend. (
PWK097/PAT)