Wien (OTS) – Mode, Macht und Medien: Noch bevor die Fortsetzung des
Erfolgsblockbusters „Der Teufel trägt Prada“ am Donnerstag, dem 30.
April 2026, in die österreichischen Kinos kommt, läuten ORF 1 und ORF
ON mit mehr als zehn Stunden Dokus und topbesetzten Spielfilm-
Highlights das Fashion-Weekend ein. Den Auftakt macht am Samstag, dem
25. April, ab 15.30 Uhr die vierteilige Doku-Premiere „Glamour &
Drama“, die das goldene Zeitalter der High-Fashion von den 1990ern
bis in die 2010er beleuchtet und das Bild „Hinter den Kulissen der
Haute Couture“ zeigt. In ihrer mehrfach preisgekrönten Glanzrolle als
Grande Dame des Modezirkus macht Meryl Streep in „Der Teufel trägt
Prada“ (20.15 Uhr) Assistentin Anne Hathaway das Leben zur Hölle. Mit
bester Unterhaltung made in Hollywood geht es um 22.05 Uhr weiter:
„Man lernt nie aus“ heißt es für Robert De Niro, der Anne Hathaway
als Praktikant in einem New Yorker Unternehmen, das eine Mode-Website
betreut, zur Seite gestellt wird. Im Psychothriller „Last Night in
Soho“ (ORF-Premiere, 0.00 Uhr) beginnt für eine angehende
Modedesignerin (Thomasin McKenzie) eine Zeitreise in das London der
1960er Jahre, wo der glamouröse Schein schnell einem düsteren
Alptraum weicht. Am Sonntag, dem 26. April, steht mit „House of
Gucci“ (20.15 Uhr) Ridley Scotts international viel beachtetes und
mit u. a. Lady Gaga, Adam Driver und Al Pacino topbesetztes Thriller-
Drama nach wahren Begebenheiten auf dem Programm.
„Glamour & Drama: Hinter den Kulissen der Haute Couture“ (
Samstag, 25. April; Regie: Regie Nick Green und Camilla Hall)
Kapitel 1 (15.30 Uhr)
Das goldene Zeitalter der High-Fashion von den 1990ern bis in die
2010er: Die elitäre Modewelt von Paris, Mailand, London und New York
wird zum weltweiten Phänomen. Luxus-Imperatoren Bernard Arnault (LVMH
) und François Pinault (Gucci Group) erobern mit Vogue-Ikone Anna
Wintour die Modewelt. Junge Designer wie John Galliano, Marc Jacobs,
Alexander McQueen und Tom Ford beleben verstaubte Traditionsmarken.
Im ersten Teil übernimmt Bernard Arnault zunächst Dior, dann Givenchy
und Louis Vuitton. Er holt John Galliano an Bord, der als gehyptes
Punk-Talent mit seiner Couture bei Dior für Furore sorgt. Bei
Givenchy folgt ihm 1997 Shooting-Star Alexander McQueen.
Kapitel 2 (16.15 Uhr)
Das Modehaus Gucci ist am Boden. Der ehemalige Eigentümer
Maurizio Gucci ist ermordet worden. Da sorgt Tom Ford 1995 mit seiner
Kollektion für Aufsehen. Mit CEO Domenico De Sole baut er die
Traditionsmarke wieder auf. Bernard Arnault (LVMH) versucht, das
Label über Aktienkäufe zu übernehmen. Da betritt François Pinault die
Bühne und kauft das traditionsreiche Mode-Imperium Gucci – und
eröffnet somit den Konkurrenzkampf. Bernard Arnault gewinnt
unterdessen Marc Jacobs als jungen Designer für Louis Vuitton.
Kapitel 3 (17.05 Uhr)
François Pinault (Gucci Group) kauft YSL. Als Designer begeistert
Tom Ford die Modewelt mit seinen Kollektionen. Yves Saint Laurent
sieht jedoch sein Erbe verraten und hofft, dass Bernard Arnault (LVMH
) die Marke übernimmt. Da kehrt Marc Jacobs nach seinem Entzug
zurück. Mit neuem Schriftzug in knalligen Farben sorgt er für einen
riesigen Hype. Alexander McQueen verfolgt indes geheime Pläne, mit
seinem Label zur Gucci Group zu wechseln.
Kapitel 4 (17.55 Uhr)
High Fashion wird zur globalen Industrie. Alles wird mit Labels
versehen. Der Abstieg der Designer beginnt. Während sich Tom Ford und
De Sole als Eigentümer der Marke Gucci verstehen, sieht das Pinault (
Gucci Group) anders und feuert Ford. Alexander McQueen zerbricht am
Verlust eines Freundes und des immer härter werdenden Mode-Business.
In seiner letzten Show klagt er die Umweltsünden der Modebranche an.
Galliano versucht, dem Erfolgsdruck mit Alkohol und Drogen zu
entkommen. Und Marc Jacobs verlässt YSL.
„Der Teufel trägt Prada 2“ in der Ö3-„Movie Minute“
Ö3-Filmexperte P. A. Straubinger bespricht am Donnerstag, dem 30.
April, in der „Movie Minute“ im Ö3-Wecker den zweiten Teil von „Der
Teufel trägt Prada“ und vergibt seine Empfehlungspunkte.