Freizeit

Wenn medizinische Eingriffe als Schönheits-OP abgetan werden

Wien (OTS) – Beschwerden bei Frauen werden nach wie vor häufiger
relativiert oder
anders bewertet.
(Quelle: „Gender Health Gap in Austria: Women express concern“, 2024)

In der Praxis werden medizinisch notwendige Eingriffe mitunter
vorschnell als Schönheitsoperationen eingestuft – mit direkten Folgen
für Betroffene: fehlende Kostenübernahme, verzögerte Behandlung und
psychische Belastung.

Trotz klarer medizinischer Indikationen zeigt sich ein
strukturelles Problem in Österreich: Frauen navigieren dieses System
meist ohne Unterstützung, ohne Information, und auf eigene Kosten.

„Rund 90 % der Patienten sind sich des Umfangs der möglichen
Kostenübernahme durch die Krankenkasse bei medizinischer Indikation
nicht bewusst.“ Dr. Sara Abayev

Zwischen dem 17. und 19. September 2026 wird dieses Thema auch im
Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Congress Graz
aufgegriffen:

Dr. Sara Abayev spricht in einem Fachvortrag über strukturelle
Herausforderungen im Gesundheitssystem gemeinsam mit

– Dr. Mireille Ngosso (Allgemeinmedizinerin, Expertin für
diversitätssensible Medizin)

– Mag. Jing Hu (Gesundheitssprecherin NEOS Wien)