St. Pölten (OTS) – Nach den im Zuge der Brückenprüfung festgestellten
Schäden an
Bauteilen der Donaubrücke Stein-Mautern wurde nun das Verkehrskonzept
für die weitere Nutzung der historischen Donauquerung festgelegt. Die
Maßnahmen sind erforderlich, um eine Totalsperre abzuwenden, die
Verkehrsbelastung zu reduzieren und damit die Verkehrssicherheit
aufrechtzuerhalten.
„Niemand will die Donaubrücke sperren. Unser Ziel ist klar: So
viel Verkehr wie unter sicheren Bedingungen möglich weiterhin über
die Brücke zu führen. Genau deshalb setzen wir jetzt alle notwendigen
Maßnahmen, um die Donaubrücke auch weiterhin offenhalten zu können“,
so NÖ Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.
Ab Montag, 18. Mai um 7 Uhr, wird die Donaubrücke nur noch
einstreifig in beide Richtungen geführt und mittels Lichtsignalanlage
geregelt. Weiterhin direkt nutzbar bleibt die Brücke für Radfahrer,
Fußgänger, Mopedfahrer, Leichtkraftfahrzeuge und Krankenfahrstühle
sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge bis 5 Tonnen Gesamtgewicht.
Seitens des NÖ Straßendienstes wird auch eine weitere Nutzung der
Donaubrücke durch Motorräder befürwortet und wurde zur Prüfung durch
den Verkehrssachverständigen angeregt. Die endgültige Entscheidung
darüber obliegt jedoch der zuständigen Verkehrsbehörde. Der
entsprechende Bescheid wird Anfang kommender Woche erwartet.
Der PKW- und LKW-Verkehr wird über die in beide Fahrtrichtungen
zweispurige St. Pöltner Brücke im Zuge der B37 umgeleitet.
Ausgenommen davon sind Blaulichtfahrzeuge im Einsatzfall.
Die Vorbereitungsarbeiten für die Umsetzung der neuen
Verkehrsführung und der Umleitungsmaßnahmen laufen bereits. Im Zuge
der erforderlichen Markierungs-, Beschilderungs- und Montagearbeiten
kann es insbesondere am Mittwoch, 13. Mai im Bereich der Donaubrücke
zu temporären Verkehrsbehinderungen und kurzfristigen Einschränkungen
kommen.
Die Bevölkerung wird im Vorfeld der Umstellung mittels Postwurf
umfassend über die bevorstehenden Maßnahmen und die neuen
Verkehrsregelungen informiert. Insgesamt erhalten rund 20.000
Haushalte in der Region entsprechende Informationen.
Weitere Informationen beim Büro Landbauer, Alexander Murlasits,
0676/812 137 42, Alexander.murlasits@noel.gv.at