Knittelfeld (OTS) – Anlässlich ihrer Hauptversammlung präsentiert die
Austria Email AG ,
führender heimischer Hersteller von energieeffizienten Heizungs- und
Warmwassersystemen, die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025.
Angesichts der widrigen Marktbedingungen ist die Umsatzsteigerung der
Austria Email-Gruppe (inklusive der 100%-Töchter Austria Email GmbH
und Thermic Energy ) um 7,5 % von 140,6 Mio. Euro 2024 auf 151,1 Mio.
Euro 2025 ein Erfolg. Der Umsatz der AG lag 2025 mit 90,5 Mio. Euro
nur knapp unter dem Vorjahr (2024: 91,7 Mio. Euro). Das
Betriebsergebnis wurde auf 5,6 Mio. Euro gesteigert (2024: 4 Mio.
Euro). Das System- und Service Angebot der Austria Email sowie die
Präsenz in den Exportmärkten und „Green Tech“ Produkte waren dafür im
170-sten Jahr des Bestehens der Firma entscheidend.
Als ein weiteres Ausnahmejahr war auch 2025 geprägt von
geopolitischen Verwerfungen, gestiegener Verunsicherung und
anhaltender Konjunkturschwäche. Zusätzlich haben das Stopp & Go bei
Förderungen für den Heizungstausch, regulatorische Versäumnisse und
politischer Stillstand das Marktwachstum gelähmt. Unternehmen wie
auch Endkunden haben mangels Planungssicherheit Investitionen in die
Modernisierung veralteter und fossiler Heizungs- und
Warmwassersysteme unterlassen oder aufgeschoben. Dadurch ist
beispielsweise der Wärmepumpenmarkt in Österreich um 22 %
eingebrochen.
„Die Austria Email AG präsentiert sich mit stabilem Umsatz und
deutlichem Wachstum als Gruppe, einem erhöhten Ergebnis und der
Steigerung der Eigenkapitalquote von 53,5 % auf 58,8 % als robustes
Unternehmen. Dazu tragen das hohe Engagement der Mitarbeitenden, die
Systemkompetenz und der Verbund mit Groupe Atlantic ebenso bei wie
der Fokus auf Effizienzsteigerung, Marktdurchdringung,
Digitalisierung und Innovationen“, erklärt Martin Hagleitner, CEO der
Austria Email AG sowie Groupe Atlantic Konzerngeschäftsführer DACH-
Region und ausgewählte CEE-Märkte.
Zwtl.: Für Konsumenten gilt: Wer auf alte Systeme setzt, zahlt drauf
– Jahr für Jahr
Mit den hohen Energiekosten und der Rückkehr der Inflation steht
in den heimischen Haushalten das Potenzial von Einsparungen durch
effiziente Lösungen bei Heizung, Warmwasser und Raumkühlung noch
stärker im Fokus. Neben der Betroffenheit durch die Teuerung von Öl
und Gas, steigenden CO2-Steuern und Netzkosten rückt auch die
Versorgungssicherheit wegen der Kriege in der Ukraine und im Nahen
Osten wieder ins Bewusstsein.
Dabei erweist sich die Investition in eine Wärmepumpe auf jeden
Fall als gewinnbringend. Denn sie sorgt für deutlich geringere
Betriebskosten bei Heizung, Warmwasser und Raumkühlung, die bis zu 90
% der Energieausgaben im Haushalt ausmachen. Mit der Nutzung von PV-
Strom und in Kombination mit einer energieeffizienten Speicherlösung
wird der Betrieb noch günstiger: Pro Jahr lassen sich so bis zu 1.500
Euro an Einsparungen erzielen. Auch die kleinere Investition in eine
Brauchwasserwärmepumpe macht sich bezahlt, da Warmwasser einen
steigenden Anteil des Energieverbrauchs im Haushalt ausmacht.
Zusätzlich bringt der Umstieg auf einen smarten Warmwasserspeicher
sofort Einsparungen von bis zu 30 % gegenüber einem alten Boiler.
„Da Viele sehr genau auf ihr Haushaltsbudget achten müssen, ist
eine Heizungssanierung eine wirtschaftliche Notwendigkeit, damit das
Wohnen auch in Zukunft leistbar bleibt. Ein Heizungstausch ist auch
in Hinblick auf die Sommerhitze empfehlenswert: Denn Wärmepumpen sind
eine praxistaugliche Alternative zu Klimaanlagen, und selbst
Brauchwasserwärmepumpen können zur Raumkühlung eingesetzt werden.“,
betont Martin Hagleitner.
Zwtl.: „Leistbares Wohnen, Arbeitsplätze und Klimaschutz in
Österreich verdienen Reformen, Entlastung und Berechenbarkeit“: Ruf
nach tragfähiger Zukunftslösung
„Wenn der Politik leistbares Wohnen, Arbeitsplätze und Lebensraum
wirklich ein Anliegen sind, dann gilt es, endlich Planungs- und
Investitionssicherheit für Haushalte und Unternehmen zu schaffen.
Doch bei einer dauerhaft tragfähigen Lösung ist auch diese
Bundesregierung bis heute säumig“, stellt Martin Hagleitner fest.
Konkret plädiert Martin Hagleitner für fossile Ausstiegsvorgaben
mit Übergangsfristen, Reformen im Miet- und Wohnrecht, eine
Entschlackung von Normen sowie steuerliche und treffsichere Anreize.
Angesichts der ohnehin angespannten Wirtschaftslage würden davon –
budgetneutral und ohne neue Belastungen für die Bevölkerung –
dringend nötige Konjunkturimpulse ausgehen, die die Auslastung von
Betrieben erhöhen und Arbeitsplätze sichern.
Die Produktionsstätten der Austria Email AG sind in den
Hauptmärkten Österreich und Deutschland angesiedelt, mit einem klaren
Bekenntnis zu den Standorten und ihren Mitarbeitern. Neben der
unternehmerischen Eigenverantwortung zur kontinuierlichen
Effizienzsteigerung und Innovation liegt es jedoch auch an den
Regierungen, für Entlastung und Investitionsanreize zu sorgen, um die
verlorene internationale Konkurrenzfähigkeit der produzierenden
Industrie besonders für die Exportmärkte wieder herzustellen.
Zwtl.: Österreich hinkt bei Erreichung der EU-Klimaziele hinterher
Eine Erhöhung der Sanierungsrate ist auch mitentscheidend dafür,
dass Österreich seine verbindlichen Klimaziele erreicht. Doch laut
OECD-Umweltprüfbericht 2026 ist die Republik nicht auf Kurs. Fossile
Brennstoffe machen noch immer rund 60 Prozent der gesamten
Energieversorgung aus. Das hat schwerwiegende Konsequenzen, denn bei
einer Verfehlung der EU-Vorgaben für 2030 drohen Strafzahlungen in
Milliardenhöhe, wenn sich die Emissionsreduktion nicht massiv
beschleunigt. Bei der Sanierung des Gebäudebestands ist deshalb Tempo
gefordert: Österreich muss deutlich schneller werden: Denn derzeit
werden nur rund 1,5 Prozent aller alten Heizungs- und
Warmwassergeräte getauscht, für die Ziele der Wärmewende braucht es
jedoch das Doppelte.
Zwtl.: Bestimmende Trends: Smarte Speichertechnik, PV-Einbindung und
neue Generation von Heizungs- und Brauchwasserwärmepumpen mit Propan
Sowohl bei Luft- als auch bei Erdwärmepumpen bietet Austria Email
eine leistungsstarke neue Geräte-Generation mit dem
umweltverträglichen Kältemittel Propan sowie einfacher Photovoltaik-
Einbindung. Diese kommen im Neubau ebenso zum Einsatz wie in der
Sanierung von Einfamilienhäusern und im mehrgeschossigen Wohnbau.
Auch das Sortiment der Warmwasserwärmepumpen ist neu mit Propan
verfügbar. Innovationskraft beweist Austria Email zudem mit einem
Fokus auf smarte Elektrospeicher und Fernwärmespeicher. Auch diese
Geräte bringen mit digitalen Funktionen und einfacher PV-Einbindung
einen überzeugenden Mehrwert für Kunden. Zu den Vorzügen zählen u.a.
Eigenverbrauchsoptimierung bei PV-Strom, digitale
Steuerungsfunktionen zum Energiesparen sowie smarte Funktionen zur
Integration in das Energiemanagement und zur Nutzung günstiger
Stromtarife.
Zur Unterstützung bei der Entscheidung für den Heizungstausch
steht Kunden eine Reihe von Services zur Verfügung, wie u.a.:
–
Kostenlose Beratung mit dem Austria Email Online-
Sanierungsberater: www.austria-email.at/kostenlose-beratung-zu-ihrem-
bau-oder-sanierungsvorhaben/ .
– Einen Gesamtüberblick zu verfügbaren Förderungen bietet der Online-
Förderberater der Austria Email AG : www.austria-
email.at/privatkunden/service/kostenlose-online-foerdersuche
–
Darüber hinaus gibt es bei Austria Email auch die Möglichkeit des
Wärmepumpen-Leasings mit monatlicher Rate : www.austria-
email.at/privatkunden/highlights/waermepumpen-leasing-von-austria-
email/
Über die Austria Email AG: Das österreichische
Traditionsunternehmen Austria Email mit Hauptsitz und Werken in
Knittelfeld setzt seit 170 Jahren auf energieeffiziente
Qualitätsprodukte. Austria Email ist als österreichischer Marktführer
in den Verbund des weltweit tätigen Groupe Atlantic Konzerns
eingebunden, deren Mehrheitseigentümer die internationale Paloma
Rheem Group ist. In Deutschland ist die Austria Email AG mit den
Tochterunternehmen Austria Email GmbH und Thermic Energy vertreten.
Austria Email fertigt und vertreibt mit rund 360 Beschäftigten
energieeffiziente Qualitätsprodukte von Warmwasserbereitern bis zu
Wärmepumpen. Neben der Fertigung und der Innovation am Standort
Österreich zählt das Vertriebs- und Servicenetz zu den großen Stärken
des Unternehmens. Weitere Informationen: www.austria-email.at
Über GROUPE ATLANTIC: Die 1968 gegründete GROUPE ATLANTIC ist ein
französischer Konzern mit mehr als 11.400 Beschäftigten in über 30
Werken weltweit. Sie erzielte 2024 einen Umsatz von rund 2,8 Mrd.
Euro. GROUPE ATLANTIC entwickelt leistungsstarke Lösungen für
Warmwasser, Warmluft, Belüftung, Klimaanlagen und Heizungen. Seit Mai
2026 steht das Unternehmen im Mehrheitseigentum der familiengeführten
Paloma Rheem Group, einem global führenden Hersteller von Klima-,
Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen. www.groupe-atlantic.com
und www.palomaglobal.com
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