Freizeit

„Bewusst gesund“: Zukunftsangst – wie sich Sorgen auf den Magen schlagen können

Wien (OTS) – Dr. Christine Reiler präsentiert im
ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst
gesund“ am Samstag, dem 22. November 2025, um 17.30 Uhr in ORF 2 und
auf ORF ON folgende Beiträge:

Zukunftsangst – wie sich Sorgen auf den Magen schlagen können

Saures Aufstoßen, Sodbrennen oder medizinisch: Reflux – rund die
Hälfte aller Erwachsenen ist zumindest hin und wieder mit diesen
unangenehmen Phänomenen konfrontiert. Reflux ist allerdings keine
harmlose Erkrankung und kann unbehandelt im Extremfall sogar zu Krebs
der Speiseröhre oder des Magens führen. In den vergangenen
Jahrzehnten hat sich die Anzahl der Patientinnen und Patienten, die
unter Reflux leiden, vervielfacht. Das hängt einerseits mit den
Ernährungsgewohnheiten der Menschen zusammen, aber auch mit erhöhtem
Stressempfinden. Und dieses resultiert oft nicht nur aus dem
persönlichen Umfeld, sondern aus den sogenannten Multikrisen, mit
denen die Welt konfrontiert ist, bestätigen Fachleute. Diese Krisen
und die Sorge um die Zukunft des Planeten, die viele Menschen haben,
sind ein zusätzlicher, oft unterschätzter Faktor für die
Refluxkrankheit. Psychische Belastungen verstärken die krankhaften
Vorgänge in Speiseröhre und Magen. Gestaltung: Christian Kugler

Studiogespräch: Forschung, die Kinderleben rettet

Rund 200 Kinder und 120 Jugendliche erhalten in Österreich pro Jahr
die Diagnose Krebs. 80 Prozent von ihnen überleben heute ihre
Erkrankung. Hinter dieser Zahl steht jahrzehntelange Forschung,
getragen von engagierten Wissenschafterinnen und Wissenschaftern und
vielfach durch Spenden finanziert. Kinderkrebs ist mit Krebs im
Erwachsenenalter nicht vergleichbar. Er hat andere Ursachen, verläuft
anders – und verlangt nach individuell entwickelten Therapien. Die
häufigsten Krebsformen bei Kindern sind Leukämie, Lymphome und
Hirntumore. Die Veränderung der Zellen kann schon im Mutterleib
beginnen. Medikamente für Erwachsene sind nur bedingt einsetzbar. Die
Wissenschafter:innen arbeiten daran, dass Krebstherapien für Kinder
immer schonender und zielgerichteter werden. Auch die sogenannte
Zelltherapie, bei der das körpereigene Immunsystem zur Bekämpfung von
Krebszellen aktiviert wird, soll bei der Behandlung von Kindern
künftig vermehrt eingesetzt werden, erklärt Dr. Caroline Hutter,
ärztliche Direktorin des St. Anna Kinderspitals in Wien.

Gyrotonic – dreidimensionales Training für mehr Beweglichkeit

Den Körper kräftiger, beweglicher und geschmeidiger zu machen– das
ist das Ziel von Gyrotonic: einem Trainingsprogramm, das sich aus den
Wörtern „gyro“, also „kreiselnd, drehend“ und „tonic“ – „belebend,
kräftigend“ zusammensetzt. Das Konzept, das moderne Bewegungslehre
mit jahrtausendealtem fernöstlichem Wissen über Körperenergie
verbindet, wurde bereits in den 1980er Jahren entwickelt und findet
immer häufiger den Weg in heimische Fitnessstudios. Dabei kommen
spezielle Geräte zum Einsatz, mit deren Hilfe der Körper
dreidimensional in alle Richtungen mobilisiert und gekräftigt wird.
Anstatt Muskeln isoliert zu beanspruchen, trainiert man ganze
Muskelfunktionsketten. So können Kraft, Beweglichkeit, Koordination
und Körperwahrnehmung verbessert werden. Gestaltung: Sabine Aigner

„Bewusst gesund“-Tipp: Demenzrisiko Schwerhörigkeit

Wer körperlich fit ist, kann sein Demenzrisiko verringern. Ebenso,
wer auf sein Gehör achtet. Schwerhörigkeit sollte man nicht auf die
leichte Schulter nehmen. Wer schlechter hört, zieht sich oft aus dem
Sozialleben zurück, wird einsamer, entwickelt leichter Depressionen
und bekommt weniger Impulse fürs Gehirn. All das sind Risikofaktoren,
die eine Demenz begünstigen können. Studien haben gezeigt, das
schwerhörige Menschen zwischen 45 und 65 Jahren eher Demenz
entwickeln als Gleichaltrige ohne Hörschwierigkeiten. Welche
Möglichkeiten es gibt, diesen Effekt abzuschwächen, erklärt Prof. Dr.
Siegfried Meryn.

Klein, aber oho! Was alles im Buchweizen steckt

Buchweizen erlebt derzeit ein Comeback – und das aus gutem Grund: Das
Korn ist von Natur aus glutenfrei und reich an hochwertigem Eiweiß.
Es enthält alle neun essenziellen Aminosäuren, also Eiweißteilchen,
die der Körper für die Zellerneuerung und den Muskelaufbau braucht.
Botanisch gesehen ist Buchweizen kein Getreide, sondern ein
„Pseudogetreide“. Er gehört zur Gattung der Knöterichgewächse und ist
damit eher mit dem Sauerampfer und dem Rhabarber verwandt. Das Korn
wird als Ganzes gegessen – somit bleiben auch die Ballaststoffe in
den äußeren Teilen enthalten. Buchweizenmehl ist als Alternative zu
Weizen- oder Dinkelmehl für Menschen, die eine
Glutenunverträglichkeit bzw. Zöliakie haben, gut geeignet. „Bewusst
gesund“ zeigt, was sonst noch im Superkorn „Buchweizen“ steckt und
wie man damit glutenfreie Weihnachtskekse backen kann. Gestaltung:
Vroni Brix