Wien (OTS) – Peter Resetarits präsentiert in der Sendung
„Bürgeranwalt“ am
Samstag, dem 24. Jänner 2026, um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
folgende Beiträge:
Konflikt um Platz im Pflegeheim
Die 95 Jahre alte Mutter von Frau D. wohnt in Kärnten und wird
zuhause von einer 24-Stunden-Pflege betreut. Ihre Tochter lebt in
Oberösterreich, mehr als 300 Kilometer entfernt und ist die einzige
Angehörige. Da sich der Zustand der Mutter verschlechtert, versucht
Frau D. seit mehr als zwei Jahren einen Pflegeplatz in Oberösterreich
zu organisieren. Vergeblich, denn ohne Wohnsitz im Bundesland sei
keine Anmeldung möglich, so der Sozialhilfeverband in Oberösterreich.
Frau D. hat sich an die Volksanwaltschaft um Unterstützung gewandt.
Reha mit Assistenzhund
Frau P. wird wegen ihrer Behinderung im Alltag von speziell
ausgebildeten Assistenzhunden unterstützt. Weil die Hunde
zertifiziert sind, dürfen sie grundsätzlich – bis auf wenige
Ausnahmen – überall mit hinein. In mehreren Reha-Einrichtungen wurde
die Mitnahme der Hunde nicht gestattet. Die Volksanwaltschaft
kritisierte die jeweiligen Hausordnungen der Einrichtungen als
gesetzwidrig. Nach der Sendung wurden die Regelungen für die Mitnahme
von Assistenzhunden geändert.
Misslungene Operation: Keine Patientenentschädigung im
Privatspital
Eine Salzburgerin hat sich in einem Privatspital einer
Hüftgelenksoperation unterzogen. Seither kann die 78-jährige
Pensionistin nur mehr mit Krücken gehen und hat starke Schmerzen. Ein
schicksalhafter Verlauf, beschied ihr die Schiedsstelle der
Ärztekammer Oberösterreich. Aber sie wäre ein Fall für eine
sogenannte verschuldensunabhängige Patientenentschädigung. Die gibt
es aber nur, wenn derartige Komplikationen in öffentlichen Spitälern
passiert sind. Eine Gesetzeslücke, meinte die Pensionistin.
Patientenanwälte forderten eine Ausweitung der Patientenentschädigung
auf Privatspitäler sowie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, hat
sich da etwas getan?