Kufstein (OTS) – Wie verändert Künstliche Intelligenz Unternehmen,
Arbeitsprozesse und
unseren Alltag? Mit dieser Frage beschäftigte sich der 2. KI-Kongress
an der FH Kufstein Tirol am 29. Mai. Organisiert wurde die
Veranstaltung vom Studiengang International Business Management sowie
dem KI-Kompetenzzentrum der Hochschule .
Mehr als 300 Teilnehmer:innen nutzten die Gelegenheit, aktuelle
Entwicklungen rund um KI kennenzulernen und mit Expert aus
Wirtschaft, Forschung und Praxis ins Gespräch zu kommen. Damit
verzeichnete der KI-Kongress nach der Premiere im Vorjahr mit über
200 Teilnehmer:innen einen deutlichen Zuwachs.
Zwtl.: KI zwischen Alltag und Unternehmen
Für besonderes Interesse sorgte die Keynote des KI-Experten, ARD-
Podcasters und Autors Gregor Schmalzried. Der vom medium magazin als
einer der „Wissenschaftsjournalisten des Jahres 2024“ ausgezeichnete
Journalist zeigte unter dem Titel „Abkürzung zur Superintelligenz“,
wie KI bereits heute konkrete Arbeitsabläufe verändert – und warum
weniger die Technologie selbst als vielmehr der Umgang mit ihr über
den Erfolg entscheidet.
Weitere Vorträge widmeten sich Themen wie Vibe-Coding, KI-
Infrastruktur und erfolgreichen KI-Rollouts. Dr. Johanna Farnhammer
sprach über Vibe-Coding in der Produktentwicklung, Markus Warg über
KI-Infrastruktur und sogenannte AI Factories. Dr. Lukas Huber
analysierte Herausforderungen bei KI-Projekten, Florian Baader teilte
Erfahrungen aus über 100 KI-Rollouts. Ergänzt wurde das Programm
durch Expert:innen der FH Kufstein Tirol: Prof. (FH) Dr. Uwe Heil,
Dr. Juliane Sigl und Prof. (FH) Dr. Christian Schmid gaben Einblicke
in KI-gestützte Produktentwicklung.
Zwtl.: Technologien zum Ausprobieren
Besucher:innen konnten Technologien wie KI-Avatare, 3D-Scanner,
die Apple Vision Pro oder smarte Wearables testen. Die Anwendungen
wurden vom Zentrum für industrienahe Dienstleistungen (ZiD) Baden-
Württemberg bereitgestellt, das gemeinsam mit Partnern wie dem
Fraunhofer IAO an praxisnahen Innovationsprojekten arbeitet.
„Wir freuen uns, dass wir die erfolgreiche Arbeit des Zentrums
für industrienahe Dienstleistungen Baden-Württemberg auch in
Österreich präsentieren können – in Theorie und vor allem am
praktischen Beispiel“ , erklärt Prof. Dr. Maximilian Wolf von der
Hochschule Albstadt-Sigmaringen und dem ZiD. „Unser Ziel ist es, KI
verständlich, zugänglich und unmittelbar erlebbar zu machen – sowohl
für Unternehmen als auch für Studierende und Interessierte“, sagt Dr.
Juliane Sigl, Leiterin des KI-Kompetenzzentrums der FH Kufstein
Tirol.
„Nach dem Hype kommt die Umsetzung: Wir zeigen KI nicht als
imposante Spielerei, sondern als Business-Strategie – mit greifbaren
Best Practices, praktischem Austausch und klaren Next Steps“ ,
schließt Prof. (FH) Dr. Peter Dietrich, Studiengangsleiter
International Business Management an der FH Kufstein Tirol.
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