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Fiber-Maxxing rückt Hülsenfrüchte ins Rampenlicht

Wien (OTS) – Ballaststoffe sind aktuell in aller Munde: Unter dem
Begriff „Fiber-
Maxxing“ verbreitet sich auf Social Media ein Trend, der den Blick
verstärkt auf bestimmte pflanzliche Lebensmittel lenkt. Gemeint ist
damit keine Diät, sondern ein bewussterer Blick auf jene pflanzlichen
Rohstoffe, die natürlicherweise viele Ballaststoffe enthalten.
Hülsenfrüchte stehen dabei besonders im Fokus – und erhalten rund um
den Internationalen Tag der Hülsenfrüchte am 10. Februar zusätzliche
Aufmerksamkeit.

Hülsenfrüchte sind dabei längst kein reines Nischenprodukt mehr,
sondern ein wichtiger Bestandteil der österreichischen
Landwirtschaft. Sojabohnen, Ackerbohnen, Körnererbsen, Linsen,
Kichererbsen oder Lupinen zählen zu den sogenannten Eiweißpflanzen
und werden in Österreich in wachsendem Umfang angebaut.

„Gerade bei Produkten wie Hülsenfrüchten ist die Herkunft für
viele Konsumentinnen und Konsumenten ein zentrales
Entscheidungskriterium. Das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel bietet hier
eine klare Orientierung und steht für nachvollziehbare
Produktionsschritte aus Österreich“, so Christina Mutenthaler-Sipek,
die Geschäftsführerin der AMA-Marketing.

Zwtl.: Hülsenfrüchte aus Österreich gewinnen an Bedeutung

Nach einem jahrzehntelangen Rückgang erlebt der Anbau von
Körnerleguminosen in Österreich seit 2020 eine deutliche Trendwende.
Laut Grünem Bericht 2025 wurden im Jahr 2024 rund 23.300 Hektar mit
Erbsen, Ackerbohnen, Linsen und Kichererbsen bewirtschaftet. Die
Erntemenge belief sich auf 49.150 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr stieg
die Anbaufläche um 10,5 Prozent, die Produktion um acht Prozent.
Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Bedeutung von
Hülsenfrüchten innerhalb der heimischen Landwirtschaft.

Zwtl.: Sojabohne: Dynamische Entwicklung im Ackerbau

Besonders dynamisch zeigt sich der Sojabohnenanbau. Sojabohnen
sind mittlerweile die viertgrößte Ackerkultur Österreichs – nur Mais,
Weizen und Gerste werden häufiger angebaut. Nach dem bisherigen
Rekordjahr 2022 setzt sich der positive Trend fort: 2025 bringt eine
Rekordernte. Günstige Witterungsbedingungen führten nahezu
flächendeckend zu sehr guten Erträgen und Qualitäten. Im
konventionellen Anbau lagen diese im Durchschnitt bei knapp 3.500
Kilogramm pro Hektar.

Mit dieser Entwicklung erreicht Österreich 2025 einen weiteren
Meilenstein: Erstmals zählt das Land bei der Soja-Erntemenge zu den
Top-3-Produzenten innerhalb der Europäischen Union. Eine Besonderheit
der heimischen Sojaproduktion liegt in ihrer Verwendung: Während
international ein Großteil der Sojaernte in Futtermitteln eingesetzt
wird, wird in Österreich ein signifikanter Anteil direkt für die
Lebensmittelverarbeitung genutzt. Grundlage dafür sind klar
definierte Produktionsstandards und der konsequent gentechnikfreie
Anbau.

Zwtl.: AMA-Gütesiegel schafft Orientierung und Vertrauen

Mit dem steigenden Angebot an Hülsenfrüchten wächst auch das
Bedürfnis nach verlässlicher Orientierung. Hier setzt das rot-weiß-
rote AMA-Gütesiegel an. Hülsenfrüchte mit AMA-Gütesiegel stammen
vollständig aus Österreich – vom Anbau über Ernte, Lagerung und
Aufbereitung bis zur Verarbeitung. Die Herkunft ist entlang der
gesamten Wertschöpfungskette lückenlos rückverfolgbar.

Darüber hinaus stehen AMA-Gütesiegel-Hülsenfrüchte für definierte
Qualitäts- und Produktionsstandards, die über gesetzliche
Mindestanforderungen hinausgehen. Dazu zählen unter anderem
zusätzliche Dokumentationspflichten, die strikte Trennung nach
Herkunft und Qualität sowie der Ausschluss gentechnisch veränderter
Organismen. Unabhängige Kontrollen sorgen für Transparenz und
Sicherheit entlang der gesamten Produktionskette.

Die AMA-Gütesiegel-Richtlinie Ackerfrüchte ist seit 1. Mai 2024
in Kraft. Seither können landwirtschaftliche Betriebe ihre
Hülsenfrüchte unter Einhaltung klar festgelegter Kriterien für das
AMA-Gütesiegel qualifizieren. Damit erhalten heimische Hülsenfrüchte
eine klar erkennbare Position am Markt und Konsumentinnen und
Konsumenten eine verlässliche Orientierung beim Einkauf.