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Forschung Austria: Angewandte und wirtschaftsnahe Forschung sorgt für die Punktlandung der Industriestrategie 2035

Wien (OTS) – Die neue Industriestrategie 2035 setzt mit klaren
Schwerpunktsetzungen auf Schlüsseltechnologien und adressiert den
gesamten Innovationszyklus – von der Grundlagenforschung über
angewandte Forschung und Entwicklung bis hin zu Technologietransfer,
Skalierung, Optimierung der Produktion und der Qualifizierung der
notwendigen Fachkräfte.

Gerade in dieser Umsetzungskette entfaltet die angewandte
Forschung ihre besonderen Stärken und ihre volle Wirkung: Sie bringt
Technologien in die industrielle Praxis – über Demonstratoren,
Pilotierung, Validierung sowie Test- und Messinfrastrukturen bis hin
zur Skalierung in Wertschöpfungsketten. Damit wird aus
Technologieentwicklung konkrete industrielle Anwendung, die
Wettbewerbsfähigkeit stärkt und Technologiesouveränität absichert.

„Angewandte Forschung sorgt für die Punktlandung der
Industriestrategie – dort, wo Technologien in Prozesse, Produkte und
industrielle Wertschöpfung übergehen. Genau hier entsteht der
unmittelbare Impact für Wettbewerbsfähigkeit und
Technologiesouveränität“, betont Brigitte Bach, Präsidentin von
Forschung Austria.

Zwtl.: FTI-Pakt absichern: Stabilität und Wachstumspfad für Wirkung
entlang der Wertschöpfungskette

Forschung Austria unterstreicht die Bedeutung des FTI-Pakts 2027-
2029 als zentralen Rahmen für Planungssicherheit, strategische
Investitionen und den nachhaltigen Aufbau von Kompetenzen – damit
Innovationen wirksam und erfolgreich in wirtschaftliche Anwendungen
überführt werden können.

„Angewandte Forschung gewinnt enorm an Bedeutung. Dafür braucht
es im FTI-Pakt einen klaren Wachstumspfad und die nominelle
Stabilisierung aller budgetären Untergliederungen – keinesfalls
Budgetreduktionen bei der angewandten Forschung, sondern Planbarkeit
und Ausbau“, so Bach.

Die Industriestrategie setzt auf Instrumente, in denen
anwendungsorientierte Forschung ihre Rolle als Brücke zwischen Wissen
und Markt besonders wirksam ausspielt. Dieser Fokus auf rasche,
wirksame und praxisnahe Umsetzung wird auch von der Industrie
ausdrücklich eingefordert – und unterstreicht die Rolle der
angewandten Forschung als zentrale Umsetzungspartnerin der Industrie.

Zwtl.: Komplementär – mit klaren Rollen entlang des Innovationszyklus

Grundlagenforschung und angewandte Forschung sind komplementär
und erfüllen unterschiedliche Aufgaben im Innovationssystem. Damit
der gesamte Innovationszyklus – von der wissenschaftlichen Erkenntnis
bis zur industriellen Umsetzung und Skalierung – durchgängig
funktioniert, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und planbare
Budgets für alle Phasen, insbesondere für Pilotierung, Validierung
sowie Test- und Skalierungsinfrastrukturen.

Über Forschung Austria

Forschung Austria ist der gesamtösterreichische Dachverband der
außeruniversitären, anwendungsorientierten und wirtschaftsnahen
Forschung und technologischen Entwicklung. Als technologiepolitische
Vorfeldorganisation und Interessenvertretung bündelt Forschung
Austria die Stärken ihrer Mitgliedseinrichtungen, fördert die
Kooperation von Bund, Ländern, Wissenschaft und Wirtschaft und
erleichtert Unternehmen den Zugang zu Forschung,
Technologieentwicklung und Innovation. Gemeinsam verfügen die
Mitglieder über das Know-how von rund 3.000 hochqualifizierten
Expert:innen und ein international konkurrenzfähiges
Leistungsspektrum – von anwendungsorientierter Forschung und
technologischer Entwicklung über Mess- und Prüfwesen bis hin zu
Beratung und Ausbildung. Mitglieder von Forschung Austria sind das
AIT Austrian Institute of Technology, Joanneum Research, Salzburg
Research, Silicon Austria Labs (SAL), Austrian Cooperative Research (
ACR), die Hochschule Burgenland sowie Upper Austrian Research (UAR).

www.forschung-austria.at