Wien (OTS) – Nachdem der ehemalige französische Geheimdienstchef
Alain Chouet in
einem aktuellen Interview in der NZZ eindringlich vor der Zersetzung
der europäischen Gesellschaft durch den politischen Islam gewarnt
hatte, sah sich die FPÖ neuerlich in ihrem langjährigen Kurs
bestätigt. FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Gernot Darmann nahm dies
sowie die jüngsten Aussagen von ÖVP-Bundeskanzler Stocker zum Anlass,
um die Volkspartei in die Pflicht zu nehmen.
„Internationale Fachmänner bestätigen, wovor wir Freiheitliche
seit Jahren warnen: Der politische Islam ist eine existenzielle
Gefahr, die unsere Gesellschaft von innen heraus zersetzt. Dass diese
Wahrheit nun offenbar auch bis zur ÖVP durchgedrungen ist, werten wir
als späten, aber zumindest wichtigen Erkenntnisgewinn“, erklärte
Darmann.
„Es entbehrt dennoch nicht einer gewissen Ironie, wenn sich
Stocker und Co jetzt hinstellen und plötzlich vor dem politischen
Islam warnen, nachdem die Volkspartei jahrelang federführend den
politischen Islam importiert und jeden einzelnen unserer Anträge auf
ein Verbot abgedreht hat. Es ist ja eine super Sache, wenn man in der
Volkspartei endlich aufwacht und freiheitliche Forderungen
abschreibt“, so der FPÖ-Sicherheitssprecher.
Für die FPÖ sei nun jedoch der Moment gekommen, an dem die ÖVP
ihre Ankündigungen in die Tat umsetzen müsse. Darmann forderte die
Regierungspartei auf, ihre Blockadehaltung endgültig aufzugeben.
„Jetzt ist Schluss mit den leeren Ankündigungen. Die ÖVP hat jetzt
die Chance, blaue Farbe zu bekennen und ein Verbot des politischen
Islam auf den Weg zu bringen. Jetzt heißt es sofort liefern statt nur
reden, sonst bleibt dieser plötzliche Sinneswandel nichts als der
nächste billige PR-Schmäh einer verzweifelten Systempartei!“, betonte
Darmann abschließend.