Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft warnt angesichts der hohen
Treibstoffpreise vor einer weiteren Kostenlawine für Betriebe und
Konsumenten. Besonders für Unternehmen, die täglich auf Fahrzeuge
angewiesen sind, wird die Situation zunehmend zur Belastungsprobe.
Für FW-Bundesfachrat Hubert Pelikan und Ing. Christian Pewny ist
klar: Hohe Spritpreise treffen längst nicht nur Frächter und
Speditionen. Sie verteuern nahezu jede Ware, weil Produkte
transportiert werden müssen, und belasten ebenso Kleintransporteure,
Handwerker, Taxi- und Busunternehmen, Fahrschulen sowie die gesamte
Personenbeförderung.
Gerade im Transportbereich können steigende Kosten vielfach nicht
vollständig weitergegeben werden. Dadurch geraten die Margen der
Betriebe immer stärker unter Druck. Gleichzeitig steigen Transport-
und Dienstleistungskosten – und am Ende zahlen auch die Konsumenten
mit.
Die Freiheitliche Wirtschaft fordert daher eine deutliche Senkung
der Mineralölsteuer, ein Ende der zusätzlichen CO₂-Belastung auf
Treibstoffe und einen steuerbegünstigten Gewerbediesel. Mobilität
darf nicht immer weiter zum Kostenfaktor für jene werden, die täglich
arbeiten, liefern und Menschen befördern.
Pelikan und Pewny abschließend: „Mobilität ist kein Luxus,
sondern die Grundlage einer funktionierenden Wirtschaft. Wenn
Treibstoff immer teurer wird, verteuert das jede Lieferung, jede
Dienstleistung und jede Personenbeförderung. Unsere Betriebe brauchen
jetzt spürbare Entlastung statt immer neuer Steuern und Abgaben.
Mineralölsteuer runter, CO₂-Belastung weg und Gewerbediesel her –
sonst stellt sich für immer mehr Unternehmer bald nicht mehr die
Frage, was eine Fahrt kostet, sondern ob sie sich überhaupt noch
auszahlt.“