Freizeit

„G’sund in Österreich“ mit Dr. Christine Reiler über „Die Kraft der Lebensfreude“

Wien (OTS) – Lebensfreude ist mehr als ein Gefühl – sie ist eine
Kraft. Eine
Kraft, die uns trägt, schützt, gesund hält und miteinander verbindet.
Doch woher kommt sie? Warum gelingt es manchen Menschen, selbst nach
schweren Verlusten, Brüchen und Zweifeln wieder aufzustehen? Und was
macht jene innere Stärke aus, die wir Resilienz nennen? In „G’sund in
Österreich – Die Kraft der Lebensfreude“ begegnet Ärztin und
Moderatorin Dr. Christine Reiler am Montag, dem 16. Februar 2026, um
21.10 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON humorvollen, mutigen und
erstaunlich resilienten Menschen, die zeigen: Lebensfreude ist keine
Laune, sondern eine Haltung, die schützt, heilt und verbindet. Wenn
Lachen zur Medizin wird, Tanzen die Seele stärkt, Bewegung
Glückshormone freisetzt und Gemeinschaft neue Energie schenkt,
entsteht Lebensfreude. Die Sendung wird auch in ÖGS angeboten.

Dr. Christine Reiler reist in der von Denise Kracher und Daniel
Thalhamer gestalteten Sendung quer durch Österreich, um jene Momente
einzufangen, die Mut machen. Sie trifft die älteste
Faschingsgardistin des Landes, deren Humor die Familie durch schwere
Zeiten trägt, und zeigt, dass Tanzen, Feiern und Gemeinsamkeit Körper
und Geist in Schwung halten. Gesundheitspsychologin Isabella Woldrich
erklärt, warum die Psyche gestärkt werden kann, wenn man sich im
Fasching verkleidet und dadurch in eine andere Rolle schlüpft.

Am Weißensee erlebt Reiler, wie Sport und Natur zur Quelle von
Lebensfreude werden: Gemeinsam mit Einheimischen verbringt sie Zeit
auf dem idyllisch zugefrorenen See beim traditionellen
Eisstockschießen. Zwischen Bewegung, Lachen und freundschaftlichem
Wettkampf zeigt sich, wie eng körperliche Aktivität und seelisches
Wohlbefinden verbunden sind und das Glücksgefühl stärken.

In der Klinik Donaustadt begegnet sie gemeinsam mit dem
Kabarettisten und Arzt Omar Sarsam den CliniClowns, die seit
Jahrzehnten mit roter Nase kranken Kindern ein Lächeln schenken. Die
beiden gehen der Frage nach, wie und ob Humor heilen kann. Auch dort,
wo Schmerz und Verlust Spuren hinterlassen haben, findet Reiler
eindrückliche Beispiele menschlicher Stärke: Barbara Pachl-Eberhart,
die nach einem tragischen Unfall ihren Mann und ihre Kinder verlor,
hat gelernt, wieder Freude zu empfinden. Adrian Goiginger hat ihre
Geschichte im vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens
kofinanzierten Drama „Vier minus drei“, der ab März im Kino zu sehen
sein wird, verfilmt. Lukas Müller, seit einem Sturz
querschnittgelähmt, arbeitet diszipliniert an seiner körperlichen
Genesung – und inspiriert online Tausende Menschen mit seinem Mut und
seinem Optimismus. Die Neurowissenschafterin Annett Schirmer von der
Universität Innsbruck ordnet ein, wie Motivation und Resilienz
negative Emotionen beeinflussen und mitunter verblassen lassen.

Was aber unterscheidet Menschen, die selbst in Krisen Zuversicht
bewahren? Der Glücksforscher Stefan Höfer von der Meduni Innsbruck
erklärt, warum Gene, Bewegung, Gemeinschaft und Geisteshaltung
zusammenspielen – und wie der Körper durch Lachen und Aktivität das
Glück regelrecht trainieren kann. In Linz besucht Christine Reiler
zudem eine junge Frau, die in der stillen Höhe des Doms Tage des
Schweigens verbringt – Lebensfreude aus der Ruhe heraus. Zwischen
Fasching und Forschung, Sport und Stille, Lachen und Loslassen
entsteht ein berührendes Bild: Lebensfreude ist kein Zufall, sondern
eine Kraft, die in uns allen wohnt – und die uns gesund erhält, wenn
wir sie nähren.