Freizeit

„Hohes Haus“ über die Zukunft des Wehrdienstes

Wien (OTS) – Rebekka Salzer präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin
„Hohes Haus“ am
Sonntag, dem 25. Jänner 2026, um 12.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
mit folgenden Themen:

Sommerschule und Teuerung

Am Mittwoch hat der Nationalrat zum ersten Mal im Jahr 2026 getagt.
Neben Bildungsthemen gehörte auch die steuerliche Entlastung von
Überstunden zu den Highlights der Sitzung – große Gesetzesbeschlüsse
sucht man an dem einzigen Plenartag im Jänner vergebens. In einer
Aktuellen Stunde, in der die SPÖ das Thema gewählt hat, rühmte sich
die Regierung mit durchgesetzten und geplanten Maßnahmen gegen die
Teuerung – mit lauter Kritik aus der Opposition. Für viel
Aufmerksamkeit sorgte auch die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof
von FPÖ und Grünen gegen das bereits beschlossene Messengerdienst-
Überwachungsgesetz. Marcus Blecha-Stippl berichtet.

Gast im Studio ist SPÖ-Klubobmann Philip Kucher

Zukunft des Wehrdienstes

„Wir sind in einer Vorphase einer globalen Auseinandersetzung, die
sich im schlimmsten Fall weiter verschlechtern kann“, sagt Oberst
Markus Reisner von der Militärakademie in Wiener Neustadt. Es gibt
Konflikte in Europa, wie um die Ukraine oder Grönland, in Amerika,
wie in Venezuela, oder seit Jahrzehnten im Nahen Osten oder in
Afrika. Die Armeen aller Länder rüsten auf, so hat auch das
Österreichische Bundesheer viele Beschaffungen erhalten oder
bestellt. Was noch fehlt, sind Soldaten und Soldatinnen. Eine
Kommission hat diese Woche eine Verlängerung des Wehrdienstes und
Milizübungen empfohlen. Doch bis zu einer politischen Umsetzung wird
es noch dauern. Claus Bruckmann hat sich umgehört.

Jugendliche proben EU-Parlament

Vergangenes Wochenende haben einander zum 25. Mal Jugendliche aus
ausgewählten österreichischen Schulen und eine kleine Gastdelegation
aus Deutschland in Wien getroffen, um das Europäische Parlament zu
simulieren. 40 Jugendliche sind in die Rolle der Parlamentarier:innen
geschlüpft und haben sich in vier Ausschüssen auf ihre Position
geeinigt, um sie am nächsten Tag in einer simulierten
Parlamentssitzung zu verteidigen. Danach wurde – wie im „echten“
Parlament – abgestimmt. Ein Projekt, das es europaweit gibt. Solche
nationalen Rollenspiele sind also auch immer eine Vorbereitung auf
die überregionalen Sitzungen. Susanne Däubel war in Wien dabei.