Freizeit

JW-Eugster: „Arbeit muss sich lohnen – in jedem Alter“

Wien (OTS) – Die Junge Wirtschaft (JW) spricht sich klar für den
geplanten
steuerlichen Freibetrag beim Arbeiten über das Regelpensionsalter
hinaus aus. Der Freibetrag von bis zu 15.000 Euro jährlich, der für
unselbstständig wie selbstständig Erwerbstätige gelten soll, sorgt
für mehr Netto vom Brutto, stärkt den Arbeitsmarkt und setzt einen
einfachen, transparenten Anreiz für freiwilliges Weiterarbeiten.

„Arbeit muss sich lohnen – in jedem Alter. Der Freibetrag ist ein
wichtiges Signal, dass Leistung und Engagement auch über das
Pensionsalter hinaus wertgeschätzt werden“, betont die
Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft, Verena Eugster. Angesichts
des demografischen Wandels brauche es gezielte Maßnahmen, um Menschen
zu motivieren, ihre Erfahrung länger im Erwerbsleben einzubringen.

Erfahrung im Arbeitsmarkt halten

Ältere Arbeitnehmer:innen verfügen über wertvolles Know-how, das
für viele Betriebe unverzichtbar ist. Der Freibetrag unterstützt
Unternehmen dabei, dieses Wissen länger zu sichern und dem
Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Positiv bewertet die Junge
Wirtschaft auch den geplanten Entfall des Dienstnehmerbeitrags zur
Pensionsversicherung beim Zuverdienst in der Pension, der einen
zusätzlichen Arbeitsanreiz schafft.

„Der Freibetrag verbindet individuelle finanzielle Vorteile mit
gesamtwirtschaftlichem Nutzen. Er hilft Unternehmen, dringend
benötigte Arbeitskräfte zu halten, und gibt dem Einzelnen einen
spürbaren Anreiz, länger zu arbeiten“, so Lukas Sprenger,
Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft.

Schritt zu mehr Fairness und Wahlfreiheit

Aus Sicht der Jungen Wirtschaft ist der Freibetrag ein wichtiger
Schritt hin zu mehr Leistungsorientierung, Wahlfreiheit und
Generationengerechtigkeit. Positiv hervorzuheben ist, dass die neue
Regelung nicht nur unselbständig Erwerbstätigen zugutekommt, sondern
auch Unternehmer:innen, die über das Regelpensionsalter hinaus
arbeiten. Mit der geplanten Steuerfreistellung von bis zu 15
Überstunden pro Monat ab 2026 schafft die Bundesregierung aus Sicht
der Jungen Wirtschaft einen weiteren gezielten Anreiz für Mehrarbeit.

Die Junge Wirtschaft fordert, diesen Weg konsequent weiterzugehen
und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Leistung und Einsatz fördern,
statt Hürden aufzubauen. Denn wer arbeiten will, soll das auch können
– und dafür fair belohnt werden. (PWK550/EL)