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ÖGB-Schuberth: Spritpreise bleiben Brennpunkt – Regierung auf Kurs

Wien (OTS) – „Die aktuellen Inflationsprognosen des Instituts für
Höhere Studien (
IHS) zeigen: Die Teuerung geht endlich zurück, und die Schritte der
Regierung zur Dämpfung der Preise zeigen eine erste Wirkung“, sagt
Helene Schuberth, Bundesgeschäftsführerin des ÖGB. Das IHS hat seine
Inflationserwartung für 2026 von 2,5 auf 2,2 Prozent gesenkt. „Das
ist ein wichtiger Fortschritt – jetzt braucht es noch konsequente
Maßnahmen dort, wo Preissteigerungen die Menschen besonders
belasten“, so Schuberth.

Handlungsbedarf bei Sprit und Heizöl

Vor allem bei Sprit und Heizöl bleibt der Druck hoch. „Die
Ölpreise sind im vergangenen Jahr stark gesunken, bei den
Konsument:innen kommt diese Preissenkung jedoch nicht an“, betont
Schuberth. Die Sonderuntersuchung zur Entwicklung der Rohöl- und
Spritpreise ist daher essenziell und soll Licht ins Dunkel bringen.

Dauerhaftes Preismonitoring gefordert

Die hohen Preise belasten Pendler:innen ebenso wie Haushalte, die
mit Öl heizen. Der ÖGB fordert daher nicht nur eine einmalige
Untersuchung, sondern ein dauerhaftes Preismonitoring, um Ursachen zu
erkennen und gegen ungerechtfertigte Preissteigerungen wirksam
eingreifen zu können, unterstreicht Schuberth abschließend.