Wien (OTS) – Ab 30. November 2025, immer sonntags, um 17.55 Uhr in
ORF 2 und auf
ORF ON, dreht sich im ORF wieder alles um „Stars & Talente“! Dann
startet die bereits sechste Staffel der Nachwuchsreihe, in der die
Moderatorin und Ideengeberin des Formats, Leona König – ihres
Zeichens auch Gründerin des Internationalen Musikvereins zur
Förderung hochbegabter Kinder (IMF) sowie Initiatorin des Klassik-
Nachwuchspreises „Goldenen Note“ – wieder Stars von heute und jene
von morgen zusammenbringt. Außergewöhnlich begabte junge Menschen
erhalten die Chance zu kreativen Begegnungen mit renommierten
Künstlerinnen und Künstlern. Wie schon in den Vorjahren handelt es
sich bei den Talenten um die neun Finalistinnen und Finalisten der
diesjährigen „Goldene Note“, denen Leona König im Rahmen von „Stars &
Talente“ ein weiteres Mal eine mediale Bühne bietet. Zunächst zeigen
neun Ausgaben der Reihe – aufgeteilt in zwei Sendetranchen (5
Ausgaben ab 30. November, 4 weitere ab März 2026) – die neun
Nachwuchskünstler:innen auf ihrem weiteren Werdegang. Zum Staffelende
präsentiert Folge 10 die Höhepunkte des Semifinales der „Goldenen
Note 2026“.
König: „Noch mehr Liebe zur Kunst“
So ist auch in der neuen „Stars & Talente“-Saison wieder eine
Reihe hochkarätiger Größen ihres Fachs mit dabei. Zum Auftakt treffen
der junge Hornist Julius Constantin Schantl und ESC-Gewinner und
Countertenor JJ alias Johannes Pietsch aufeinander. Weiters wirken
mit: die junge spanische Sopranistin Serena Sáenz (7. Dezember), die
im Vorjahr an der Seite von Elīna Garanča und Piotr Beczal̸a den
Opernball eröffnete sowie heuer u. a. in der neuen „Zauberflöte“-
Inszenierung der Wiener Staatsoper die Königin der Nacht sang,
Starbariton Thomas Hampson (14. Dezember), das Musical-Paar Marjan
Shaki und Lukas Perman (21. Dezember) und die Erste Solotänzerin des
Wiener Staatsballetts Ketevan Papava (4. Jänner), die am 1. Jänner im
ORF-Neujahrskonzertballett zu sehen sein wird. Für die zweite
Sendetranche stehen Sängerin und Entertainerin Jazz Gitti, Dirigent
und Klarinettist Andreas Ottensamer, der ukrainische Tenor Bogdan
Volkov und die italienische Cellistin Maddalena Del Gobbo vor der
„Stars & Talente“-Kamera.
Mastermind Leona König: „Mit jedem Schritt erfüllt mich die Reise
der ‚Goldenen Note‘ und des TV-Formats ‚Stars & Talente‘ mit noch
mehr Liebe zur Kunst. Ich freue mich auf die besonderen Ausgaben mit
großartigen Persönlichkeiten und hochbegabten jungen Musikerinnen und
Musikern.“
Folge 1 am Sonntag, 30. November, 17.55 Uhr: JJ und Julius
Constantin Schantl
Für die künstlerische Begegnung in der Auftaktfolge der neuen
„Stars & Talente“-Staffel bringt Leona König den Kärntner Hornisten
Julius Constantin Schantl mit dem Wiener Countertenor und Popsänger
Johannes Pietsch alias JJ zusammen, der heuer für Österreich mit
seiner dramatischen Popera-Ballade „Wasted Love“ den Eurovision Song
Contest gewann. Nach diesem Riesenerfolg eroberte das Lied auch die
internationalen Charts und der 24-Jährige tourte seither durch Europa
bzw. produzierte neue eigene Musik. Der ESC-Triumph habe sein Leben
auf den Kopf gestellt, doch: „Meine Familie hält mich da sehr am
Boden. Da hat sich nichts verändert. Nur weil ich gewonnen habe,
heißt das nicht, dass jetzt alles für mich gemacht wird – ich muss
selber weiterhin den Geschirrspüler ein- und ausräumen, Wäsche
waschen und Mist raustragen“, so JJ. Bereits seit 2022 studiert der
Wiener mit philippinischen Wurzeln Gesang an der Musik und Kunst
Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) und plant sein Studium dort
auch abzuschließen. Da trifft es sich gut, dass die Institution, die
auch Partner der „Goldenen Note“ ist und ein Studiensemester als
Preis vergibt, einer der Schauplätze der neuen „Stars & Talente“-
Folge ist. Rektor Andreas Mailath-Pokorny freut sich sehr über die
Rückkehr seines prominenten Studenten und JJs Professorin Alexandra
Goloubitskaia, Solo-Korrepetitorin an der MUK, zeigt sich während
einer Probe mit ihrem Schützling ebenfalls sehr stolz: „JJ wird bei
uns eigentlich als Sopran geführt – das ist etwas Besonderes und sehr
Seltenes, eine noch höhere Stimmlage als Countertenor.“
Zum Üben für den „Stars & Talente“-Auftritt treffen JJ und der 18
-jährige Hornist Julius einander aber auf der Bühne des Theaters an
der Wien – begleitet von der heute 14-jährigen Pianistin und „Goldene
Note“-Publikumspreisträgerin 2022 Sona Tamura. Apropos Üben: Julius
hält es mit dem Spruch „Carpe noctem“ und spielt sein Instrument zu
Hause oft bis spät in die Nacht – manchmal zum Leidwesen der ganzen
Familie. Dennoch wird er von dieser bei seiner Leidenschaft
unterstützt. Das Ziel des Teenagers ist es, einmal Orchestermusiker
zu werden, denn er liebt das Musizieren im Ensemble: „Ich spiele
lieber in einem Orchester, weil es mir Spaß macht, mich in eine
Gruppe einzufügen und die Verbundenheit mit anderen Musikern zu
spüren“, sagt Julius. Auch Wettbewerbe gehören zu seinem jungen
Musikerleben: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – das sage ich mir
vor jedem Wettbewerb“, so der Kärntner, der außerdem gerne – wenn es
die Zeit erlaubt – Golf und Eishockey spielt sowie Ski fährt.
Von Mörwalds Grammelknödeln bis zum blühenden Flieder in
Sievering
Was „Star und Talent“, JJ und Julius, verbindet, ist aber nicht
nur die Liebe zur Musik, sondern auch die Begeisterung fürs Kochen.
Für die Sendung bereiten sie in der Kochlounge von Spitzengastronom
Toni Mörwald mit dessen und Leona Königs Unterstützung gemeinsam eine
typisch österreichische Bauernspezialität vor: Fleisch- und
Grammelknödel – hier serviert auf Champagnerkraut. „Kochen ist für
mich ein Hobby, das Spaß macht, und ein Ausgleich zum Musizieren. Ich
koche gerne nach Gefühl und experimentiere einfach mit dem, was
gerade da ist“, erzählt Julius. JJ kommt aus einem kulinarischen
Haushalt, immerhin ist seine Mutter Köchin von Beruf. „Ich koche auch
gerne zu Hause. Es wird jeden Tag gekocht und bei uns herrscht die
Regel: Wenn man etwas kocht, muss man für alle kochen. Dann ist immer
etwas da. Man kann nichts Schnelles für sich selbst kochen“,
berichtet JJ.
Nach diesem unterhaltsamen kulinarischen Ausflug fokussieren sich die
beiden Musiker wieder auf ihren gemeinsamen Auftritt im Theater an
der Wien. Begleitet von Sona Tamura am Klavier, geben sie den
Schlager „Draussen in Sievering blüht schon der Flieder“ aus der
Operette „Die Tänzerin Fanny Elssler“ des musikalischen
Jahresregenten Johann Strauss Sohn, dessen 200. Geburtstag heuer
gefeiert wurde. Ganz zur Freude von Moderatorin Leona König: „Ihr
habt bewiesen, dass Operette auch etwas für junge Menschen ist.“