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Sprit-Preisschock: 17 Cent mehr pro Liter – ÖGB fordert Margenregelung!

Wien (OTS) – Ein Preissprung von 12 bis 17 Cent pro Liter innerhalb
nur einer
Woche ist ein massiver Preisschock. „Dieser drastische Anstieg ist
nicht nachvollziehbar“, kritisiert ÖGB Bundesgeschäftsführerin Helene
Schuberth.

Treibstoffmarkt-Untersuchung willkommen – aber zu langsam

„Dass nun endlich der Treibstoffmarkt genauer unter die Lupe genommen
wird, ist ein längst überfälliger Schritt, den wir ausdrücklich
begrüßen“, so Schuberth. „Doch bis die Ergebnisse vorliegen, vergeht
wertvolle Zeit – und das reicht angesichts der aktuellen Belastung
nicht aus.“

Asymmetrie bei Preisänderungen schadet Konsument:innen

„Steigen die Rohölpreise am Weltmarkt, wird das innerhalb weniger
Stunden an die Zapfsäulen in Österreich weitergegeben. Sinken die
Preise jedoch, kommen die Entlastungen verspätet oder gar nicht bei
den Konsumenten und Konsumentinnen an“, betont Schuberth. Das
vergangene Jahr habe dies deutlich gezeigt: Obwohl die
internationalen Ölpreise um rund 30 Prozent gesunken sind, sind die
Spritpreise in Österreich nahezu unverändert auf hohem Niveau
geblieben.

Einführung einer Margenregelung prüfen

„Auf Basis des Preisgesetzes besteht die Möglichkeit, in die
Preisgestaltung einzugreifen – so könnte die Option einer
Margenregelung geprüft werden“, fordert die ÖGB
Bundesgeschäftsführerin abschließend. Damit werden Übergewinne
verhindert und Preisanstiege gedämpft, um Arbeitnehmer:innen
langfristig zu entlasten und vor weiteren Belastungen zu schützen.