Freizeit

„WELTjournal“ über „Nicolás Maduro – der gekidnappte Präsident“

Wien (OTS) – Im Zeichen der Entwicklungen in Venezuela steht das
„WELTjournal“ am
Mittwoch, dem 14. Jänner 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON.
Danach widmet sich um 23.20 Uhr auch „WELTjournal +“ ganz diesem
Thema.

WELTjournal: Venezuela: Nicolás Maduro – der gekidnappte
Präsident (22.30 Uhr, ORF 2)

Busfahrer, Präsident, Gefangener der USA – Venezuelas autoritärer
Staatschef Nicolás Maduro, den US-Präsident Trump unter Bruch des
Völkerrechts entführen ließ, hat eine bewegte Vergangenheit. Knapp 13
Jahre regierte er Venezuela mit harter Hand und hielt sich trotz
Unruhen und Wirtschaftssanktionen an der Macht, während das Land in
die schlimmste Krise seiner Geschichte schlitterte. Das „WELTjournal“
zeigt ein Porträt von Venezuelas gekidnapptem Staatsoberhaupt im
Spannungsfeld der konfliktreichen Beziehungen zwischen Venezuela und
den USA: Nicolás Maduro stieg aus kleinen Verhältnissen an die Spitze
der Macht auf und war ein enger Vertrauter des legendären
linkspopulistischen Präsidenten Hugo Chávez, der Venezuelas
Ölreichtum für Sozialprogramme einsetzte. Mit Maduros Amtsantritt,
seinem autoritären Führungsstil und der Vetternwirtschaft, begann der
Niedergang: Seine wirtschaftlichen Fehlentscheidungen und die
erdrückenden US-Sanktionen ließen die Ölproduktion einbrechen, die
Inflation erreichte Rekordwerte, Millionen Menschen verließen das
Land. Die Entmachtung Maduros soll den USA den Zugriff auf Venezuelas
Öl sichern, so US-Präsident Trump nach der Militäraktion.

WELTjournal +: Venezuela – die abgewirtschaftete Ölindustrie (
23.20 Uhr, ORF 2)

Venezuela verfügt über die größten Erdölreserven der Welt, doch
nach mehr als zwei Jahrzehnten Misswirtschaft liegt die Ölindustrie
darnieder. Nur mehr ein Bruchteil der früheren Menge wird gefördert,
Infrastruktur und Produktionsanlagen sind veraltet, der Großteil
geschlossen. Das „WELTjournal +“ zeigt einen Lokalaugenschein am
Maracaibo-See, dem riesigen Binnenmeer im Nordwesten Venezuelas,
unter dem sich die größten bekannten Öl- und Gasreserven befinden.
Der Zusammenbruch der Ölindustrie stürzte viele Menschen in Venezuela
in bittere Armut. Innerhalb von 20 Jahren verloren die Region und das
Land ein Viertel ihrer Bevölkerung. Öl- und Gaslecks verseuchen den
Maracaibo-See und seine Ufer, immer wieder kommt es zu Bränden und
Explosionen.