Wien (OTS) – Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin
„Eco“ am
Donnerstag, dem 5. März 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
mit folgenden Beiträgen:
Iran-Krieg – wie massiv wird der Energiepreis-Schock?
Seit dem Wochenende herrscht Ausnahmezustand im Nahen Osten. Nach
schweren Angriffen der USA und Israels auf den Iran droht nun die
nächste Eskalationsstufe. Teheran verbietet die Durchfahrt der Straße
von Hormus – und blockiert damit ein Nadelöhr des globalen Öl- und
Gashandels. Rund ein Fünftel des weltweiten Rohöls muss hier durch,
auch ein Fünftel des Flüssiggases. Was geschieht, wenn das nicht mehr
möglich ist? Droht ein Energiepreisschock wie in den 1970ern, und was
kommt auf Autofahrer:innen und Haushalte zu? Bericht: Ines
Ottenschläger, Michael Mayrhofer
Verwundbare Mobilfunknetze – können wir auf Technik aus China
verzichten?
Am Mobile World Congress in Barcelona treffen einander diese
Woche alle, die in der Telekommunikationsbranche Rang und Namen
haben. Und dabei prägt neben den neuesten Handys vor allem ein Thema
den Kongress: die Abhängigkeit der europäischen Mobilfunknetze von
Technik aus China. Auch österreichische Netzbetreiber setzen stark
auf Komponenten aus Fernost. Die EU-Kommission will, dass diese Teile
durch europäische Produkte ersetzt werden. Eine solche „digitale
Souveränität“ wäre aber teuer und wohl auch für Handynutzer:innen
durch höhere Kosten spürbar. Die entscheidende Frage, der „Eco“ in
Barcelona nachgeht: Was ist uns die technische Unabhängigkeit wert?
Bericht: Kenny Lang, Matthias Linke
Prämie für Zuzügler – wie das Trentino Dörfer wieder zum Leben
erwecken will
In Italien stehen laut offiziellen Angaben rund zwei Millionen
Wohnungen leer, weil sie unbewohnbar oder sogar einsturzgefährdet
sind. Rund 4.000 Gemeinden gelten als von Entvölkerung bedroht. Im
Trentino versucht man dem durch großzügige Förderungen
entgegenzuwirken. Wer ein Haus in einer von Landflucht betroffenen
Gemeinde renoviert und dann bewohnt, erhält für die Renovierung bis
zu 80.000 Euro Zuschuss. Das Ziel ist, junge Familien in entlegenen
Orten zu halten, aber auch Interessenten von außerhalb anzulocken –
durchaus auch Ausländer:innen, etwa aus Österreich. Ob das auch
funktioniert, hat sich „Eco“ in zwei Bergdörfern im Trentino
angeschaut. Bericht: Bernt Koschuh