Freizeit

Der November im Cinema Paradiso Baden

St. Pölten (OTS) – Im Cinema Paradiso Baden startet am 9. November
die zweite Ausgabe
der „Jüdischen Filmtage Baden“, die mit einem vielfältigen Film- und
Veranstaltungs-Spielplan ein Zeichen gegen den Antisemitismus und das
Verdrängen setzen wollen: Erster Programmpunkt ist der Film
„Schweigen kann ich nicht“, in dem die heute 86-jährige Zeitzeugin
Eveline Elisabeth März über die Flucht ihrer Familie im Jahr 1938
erzählt; sie ist gemeinsam mit dem Produzenten Peter Janecek an
diesem Tag auch zu einem Gespräch zu Gast.

Ab 10. November reflektiert dann Kirill Serebrennikow über „Das
Verschwinden des Josef Mengele“, ab 13. November beleuchtet „Holding
Liat“ die Geschichte einer am 7. Oktober 2023 von der Hamas
verschleppten Holocaust-Pädagogin in Yad Vashem, ab 16. November ist
Bob Fosses im Berlin der 1930er-Jahre angesiedelte Musical-Verfilmung
„Cabaret“ zu sehen, und am 18. November feiert „Das kostbarste aller
Güter“ von Michel Hazanavicius über ein im Winter 1943 aus einem
Auschwitz-Transport gerettetes Baby Premiere.

Ab 10. November serviert das Film-Café wieder jeden Montag Kaffee
und Kuchen und dazu die Streifen „Das tiefste Blau“ (10. November),
„Wie das Leben manchmal spielt“ (17. November) und „Ganzer halber
Bruder“ (24. November). „Film, Wein + Genuss“ wiederum kombiniert am
19. November „Aufputzt is’“ mit regionalen Schmankerln aus Sollenau
und Weinen aus Gumpoldskirchen. Die „Cinema Kids“ bekommen am 16.
November „Harry Potter und der Stein der Weisen“ zu sehen, das
Adventkino für Kinder startet am 29. November mit „Alles voller
Monster“.

Weitere Filmhighlights sind „How to Be Normal and the Oddness of
the Other World“ von Florian Pochlatko über das Leben einer frisch
aus der Psychiatrie entlassenen jungen Frau samt Gespräch mit dem
Regisseur am 20. November, „Cinema Opera“ mit „Cinderella“ in einer
Inszenierung von Frederick Ashton für das Royal Ballet London am 25.
November und „Cinema Theatre“ mit Steve Coogan in der Bühnenadaption
des Filmklassikers „Dr. Strangelove“ von Stanley Kubrick,
aufgezeichnet im Noël Coward Theatre, am 29. November. Dazu zeigt die
„Queerfilmnacht“ am 20. November den dänischen Spielfilm „Sauna“ von
Mathias Broe und präsentiert das „Freeridefilmfestival 2025“ am 30.
November sechs Filme, die in den Bergen, in der Natur und im Leben
selbst das Spiel mit dem Limit ins Zentrum stellen.

Komplettiert wird das November-Programm im Cinema Paradiso Baden
durch die nächste Ausgabe „Tagebuch Slam“ am 18. November, die
Präsentation des Romans „Fabula Rasa oder Die Königin des Grand
Hotels“ durch die Autorin Vea Kaiser und den Jazzpianisten Benjamin
Schatz an zwei Terminen am 11. November sowie einen Auftritt von Anna
Mabo im Trio mit Clemens Sainitzer und Alexander Yannilos am 26.
November.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten unter
02252/256225 und www.cinema-paradiso.at/baden .