Freizeit

FPÖ – Brucker: 350 Jahre altes Baujuwel am Khleslplatz zerstört – mutmaßlich illegaler Abriss muss harte Konsequenzen haben

Wien (OTS) – Fassungslos zeigt sich der Meidlinger FPÖ-Gemeinderat
LAbg. Lukas
Brucker über die Zerstörung eines rund 350 Jahre alten historischen
Taubenschlags am Khleslplatz, der nach der skandalösen Umwidmung des
Areals offenbar vom Eigentümer einfach niederplaniert wurde. „Dass
ein Bauwerk, das bereits zur Zeit der Türkenbelagerung existiert hat,
im Jahr 2025 mitten in einer Wiener Schutzzone zerstört wird, ist ein
kulturpolitischer Skandal ersten Ranges. Die Befürchtungen der
Bürgerinitiative ‚Rettet den Khleslplatz!‘ und der FPÖ haben sich
damit leider voll bestätigt“, so Brucker.

Besonders brisant ist, dass laut Auskunft der zuständigen MA 19
offenbar kein Abbruchansuchen vorliegt. „Damit steht der
schwerwiegende Verdacht eines illegalen Abrisses im Raum. Ich fordere
eine sofortige und lückenlose Stellungnahme der MA 19 sowie eine
umfassende Prüfung durch alle zuständigen Behörden“, betont der FPÖ-
Gemeinderat.

Für Brucker zeigt der Vorfall einmal mehr, wohin die
Umwidmungspolitik der Wiener Stadtregierung führt: „Hier wird ein
historisch einzigartiges Ensemble geopfert, um brutaler
Geschäftemacherei im Wiener SPÖ-Umfeld Tür und Tor zu öffnen. Dem
Investor und der SPÖ ist der kulturhistorische Wert des Meidlinger
Khleslplatzes offensichtlich völlig egal.“

Der FPÖ-Politiker fordert harte Konsequenzen: „Sollte sich der
illegale Abriss bestätigen, braucht es empfindliche Strafen für
Eigentümer und Investor. Darüber hinaus fordere ich das sofortige
Zurückziehen sämtlicher Baubescheide und Bewilligungen, bis die
gesamte Sachlage restlos aufgeklärt ist.“

„Der Khleslplatz ist kein Spielball für Spekulanten. Wenn selbst
Bauwerke aus dem 17. Jahrhundert in einer Schutzzone nicht mehr
sicher sind, dann hat die rot-pinke Wiener Stadtregierung beim
Kulturgüterschutz vollständig versagt“, bekräftigt Brucker.