Freizeit

WKÖ-Kraus-Winkler: „Maßnahmen zur Stärkung des Tourismus jetzt rasch umsetzen“

Wien (OTS) – Das Resümee zu den bisher gesetzten Maßnahmen der
Regierung zur
Stärkung des Tourismus und die Ankündigung weiterer Initiativen im
heutigen Ministerrat sind aus Sicht von Susanne Kraus-Winkler, Obfrau
der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), sehr erfreulich. „Entscheidend
ist nun aber die Geschwindigkeit. Die angekündigten Punkte müssen
rasch als Gesetzestexte vorliegen und beschlossen werden, damit sie
in den Betrieben tatsächlich wirken“, betont Kraus-Winkler.

„Positiv ist vor allem, dass im Bereich der Statistik unsere
wiederholten Anregungen zur Neuberechnung der Inflationsgewichtung
und der Neuauswertung der Nächtigungen aufgegriffen wurden. Die
verlässliche und genaue Erfassung der Nächtigungen ist eine
Grundvoraussetzung für wirksame Steuerungsmaßnahmen und war längst
überfällig. Ebenso wie die konsequente Umsetzung des digitalen
Gästeblatts“, kommentiert die oberste Branchenvertreterin.

Wie im Ministerrat angesprochen, sollte die gute Buchungslage
keinesfalls über die großen Herausforderungen der Branche
hinwegtäuschen. Hohe Energie- und Wareneinsatzkosten, Personalmangel
sowie bürokratische Belastungen würden die Betriebe weiterhin stark
fordern, so Kraus-Winkler.

Aus Sicht der Bundessparte braucht es daher zusätzlich die zügige
Umsetzung weiterer offener Punkte aus dem Regierungsprogramm. Dazu
zählen insbesondere ein vereinfachtes Aushilfskräftemodell via App-SV
-Anmeldung, steuerliche und administrative Vereinfachungen bei der
Betriebsnachfolge, die Abwicklung noch offener Coronahilfen sowie
fiskalische Maßnahmen zur Eigenkapitalstärkung und Ankurbelung der
Investitionstätigkeit.

Kraus-Winkler: “Der Tourismus ist in der derzeit schwierigen
wirtschaftlichen Lage unbestritten eine zentrale Stütze unserer
Konjunktur. Unsere Betriebe brauchen Rahmenbedingungen, die die
Wettbewerbsfähigkeit stärken und Investitionen ermöglichen.“ Der
laufende gemeinsame Prozess mit dem Tourismusministerium zur
Tourismusstrategie ”Vision T“ werde ebenfalls einen wichtigen Beitrag
dafür leisten, ist Kraus-Winkler überzeugt. (PWK005/ES)