Freizeit

FPÖ – Krauss: Bildungsvordenkerin Wiesinger bestätigt freiheitliche Forderungen

Wien (OTS) – „Die renommierte Pädagogin und Autorin Susanne Wiesinger
bestätigt,
was wir Freiheitliche seit Jahren fordern. Deutschförderung muss
lange vor dem Schuleintritt beginnen. Wer erst in der Volksschule
draufkommt, dass ein Kind kaum Deutsch spricht, hat die wichtigsten
Jahre in der Kindheit bereits verschlafen“, erklärt Wiens FPÖ-
Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss zum aktuellen
„Standard“-Interview.

So fordert Wiesinger nach dem Vorbild des Mutter-Kind-Passes
regelmäßige Sprachstandsfeststellungen von klein auf. Kinder, die mit
drei Jahren keine oder kaum Deutschkenntnisse haben, sollen
verpflichtend und ganztägig den Kindergarten besuchen. Eine Forderung
mit der die FPÖ jüngst bei der Mutter-Kind-Pass Reform bei der
Regierung vor wenigen Jahren abgeblitzt ist. „Übrig geblieben ist nur
eine Umbenennung in Eltern-Kind-Pass. Aber genau dort müssen wir
ansetzen. Kinder dürfen nicht die Rechnung dafür bezahlen, dass ihnen
zu Hause der Erwerb der deutschen Sprache verwehrt wird. Wer seinem
Kind die Chance auf Deutsch und damit auf Bildung und Integration
nimmt, muss mit deutlichen Sanktionen rechnen“, fordert Krauss.

Auch religiöse Sonderwünsche dürften die Kindergartenpflicht
nicht aushebeln: „Kinder bereits um elf Uhr abzuholen, weil das
Mittagessen nicht halal ist, wäre damit ein bewusstes
Sprachförderungsversäumnis. Der Staat stellt eine vernünftige
Verpflegung bereit. Wer diese nicht annimmt, sorgt sich am besten
selbst für eine Alternative aber das Kind bleibt im Kindergarten.“

Wiesinger beschreibe demnach keine Theorie, sondern die Realität
in unseren Bildungseinrichtungen. „Frühe Sprachtests, verpflichtender
Kindergarten bei Deutschdefiziten und spürbare Konsequenzen für
Eltern, die sich diesen Regeln widersetzen. Das ist der Kurswechsel,
den Wien jetzt braucht. SPÖ und NEOS müssen aufhören,
Integrationsverweigerung auf dem Rücken unserer Kinder zu dulden“, so
Krauss abschließend.