Wien (OTS) – „Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut und
selbstverständlich
darf auch ein Gerichtsurteil öffentlich kritisiert werden. Was wir
jedoch entschieden ablehnen, sind die Verherrlichung von UÇK-
Symbolen, nationalistische ‚Großalbanien‘-Gebietsphantasien und
entsprechende Parolen mitten in Wien“, erklären FPÖ-Wien Klubobmann
Maximilian Krauss und LAbg. Ilija Tufegdzic anlässlich einer
Kundgebung am Wiener Heldenplatz.
Besonders befremdlich ist, dass dabei auch Symbole und
Darstellungen ehemaliger UÇK-Führer gezeigt wurden, die
erstinstanzlich wegen schwerer Kriegsverbrechen verurteilt wurden.
„Wer ein Urteil kritisieren will, soll das tun. Die Verherrlichung
bewaffneter Gruppierungen und nationalistische Gebietsansprüche sind
aber etwas völlig anderes. Die Opfer von Kriegsverbrechen dürfen
dabei weder verhöhnt noch vergessen werden. Wien darf nicht zum
Schauplatz importierter ethnischer Konflikte werden. Wir erwarten
eine klare Distanzierung von Gewaltverherrlichung und
irredentistischen Botschaften. Das friedliche Zusammenleben in
unserer Stadt muss über nationalistischen Provokationen stehen“, so
Krauss und Tufegdzic abschließend.