Wien (OTS) – Als „klare Missachtung des Volkswillens und
sicherheitspolitische
Realitätsverweigerung“ kritisierte heute FPÖ-Wehrsprecher NAbg.
Volker Reifenberger die Aussagen der NEOS-Abgeordneten Wotschke.
Deren Festhalten am Konzept eines Berufsheeres ignoriere das
eindeutige Ergebnis der Volksbefragung von 2013. „Die Österreicher
haben sich damals mit beeindruckender Mehrheit für die Wehrpflicht
und damit auch für unser bewährtes Milizsystem ausgesprochen. Wenn
die NEOS diesen klaren Bürgerwillen nun als irrelevant abtun, stellen
sie sich gegen die eigene Bevölkerung. Die Behauptung, Österreich sei
alleine nicht verteidigungsfähig, ist obendrein ein
sicherheitspolitischer ‚Schuss ins eigene Knie‘ und zeugt von einem
mangelnden Glauben an unser Land“, so Reifenberger.
„Ein Berufsheer in einem NEOS-Parteiprogramm zu verankern, gibt
Zeugnis davon, wie weit sich diese Partei von der Bevölkerung
entfernt hat und wie realitätsfern die Pinken geworden sind. Wenn sie
so weitermachen, was zu befürchten ist, werden sie die ‚langfristige
Perspektive‘ im österreichischen Parlament wohl nicht erleben“, gab
Reifenberger zu bedenken.
Für uns Freiheitliche sei das Ergebnis der Volksbefragung ein
klarer und bis heute gültiger Auftrag. „Unsere Aufgabe ist es, unser
Bundesheer auf Basis der allgemeinen Wehrpflicht konsequent zu
stärken, modern auszustatten und seine tiefe Verankerung in der
Gesellschaft zu sichern. Ein Berufsheer wäre nicht nur ein teures
Abenteuer mit ungewissem Ausgang, es würde auch die unverzichtbare
Brücke zwischen dem Bürger in Uniform und der Gesellschaft einreißen.
Wir stehen felsenfest zum Votum der Bevölkerung und werden uns jeder
Bestrebung widersetzen, dieses Fundament unserer Landesverteidigung
zugunsten von abgehobenen Konzepten zu untergraben“, erklärte
Reifenberger.