Wien (OTS) – Mit Entsetzen reagierte der FPÖ-Sprecher für
Linksextremismus, NAbg.
Sebastian Schwaighofer, auf den heute veröffentlichten Bericht der
Antisemitismus-Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG)
Wien. Mit 1.532 gemeldeten Vorfällen wurde im Vorjahr ein neuer,
trauriger Höchststand erreicht. Laut dem Bericht hatten 24,5 Prozent
(375) der Fälle einen muslimischen Hintergrund und 28,3 Prozent (433)
wurden aus dem linken politischen Umfeld begangen: „Jeder einzelne
antisemitische Vorfall ist einer zu viel, ganz egal, welchen
Hintergrund dieser aufweist. Dass die Regierung, aber auch zahlreiche
Mainstream-Medien beharrlich ihre Augen vor linkem und islamischem
Antisemitismus verschließen, obwohl fast 53 Prozent der Fälle aus
diesen Milieus verursacht werden, kann man nur als gefährliches
Versagen werten. Im Gegenteil, gerade Linksextremismus wird
systematisch verharmlost und verniedlicht – man denke nur an die
gemeinsamen Demonstrationen von Antifa-Gruppen mit Hamas-
Unterstützern!“
Für Schwaighofer sei klar, dass Antisemitismus, egal aus welcher
ideologischen oder religiösen Ecke er komme, mit aller Härte bekämpft
werden müsse und nicht toleriert werden dürfe. „Jüdische Mitbürger
müssen sich genauso wie alle anderen Menschen in unserem Land zu
jeder Zeit und an jedem Ort sicher fühlen können. Das heißt auch,
dass vor keiner Form des Antisemitismus aus ideologischen oder
sonstigen Gründen die Augen verschlossen werden dürfen. Wer nämlich
nur selektiv als Kämpfer gegen Judenhass auftritt, ist weniger Teil
der Lösung als vielmehr Teil des Problems“, führte der freiheitliche
Linksextremismussprecher weiter aus und forderte auch ein sofortiges
Ende der illegalen Masseneinwanderung: „Gerade mit der ‚neuen
Völkerwanderung‘ vorwiegend aus dem islamischen Kulturraum wurde der
dort in weiten Gesellschaftsschichten vorherrschende Antisemitismus
importiert. Jede Strategie gegen Antisemitismus muss daher einen
sofortigen Stopp der illegalen Masseneinwanderung beinhalten, alles
andere sind nur Lippenbekenntnisse.“