Wien (OTS) – Die drastische Verschärfung des Waffengesetzes wurde im
Nationalrat
beschlossen und tritt im Laufe des Jahres 2026 vollumfänglich in
Kraft. Jagd Österreich begrüßt die überparteiliche Anerkennung der
umfangreichen Ausbildung, die Jägerinnen und Jäger absolvieren – sie
gilt als Nachweis der Eignung einer Person zum Besitz einer Waffe.
Aus Sicht von Jagd Österreich muss die Umprogrammierung des zentralen
Waffenregisters rasch umgesetzt werden, damit die Waffengesetznovelle
vollumfänglich greifen kann und auch die Jagdkarte entsprechend
hinterlegt ist.
Zu begrüßen sind die Bemühungen der Politik, illegale Aktivitäten
zu unterbinden. So ist der Privatverkauf von Waffen in Zukunft nur
mehr vor einem legitimierten Händler zulässig. Auch das Schließen der
Datenmeldelücke zwischen Stellungsbehörden und Waffenbehörden ist
eine Maßnahme, die die Sicherheit erhöhen wird. Eine Waffe – das
Wissen Jägerinnen und Jäger am besten – ist ein Werkzeug, dessen
Bedienung hohes Verantwortungsgefühl erfordert.
Jägerinnen und Jäger verinnerlichen diese Verantwortung in einer
anspruchsvollen Ausbildung und das ist notwendig. Denn die Jagd
erfordert Wissen, Handwerk, Zeit. Sie erhält Wild und Wald und ja:
Sie braucht dafür eine Waffe. „Jägerinnen und Jäger durchlaufen eine
umfassende Ausbildung an der Waffe. Sie sind Leistungsträger im
Naturschutz und Wildtiermanagement, das ist auch den politischen
Entscheidungsträgern bewusst. Der Waffenbesitz ist Bestandteil der
verantwortungsvollen Jagdausübung, diese Tatsache wurde im Sinne der
135.000 Jägerinnen und Jäger anerkannt,“ sagt Franz Mayr Melnhof-
Saurau, Präsident von Jagd Österreich.