Freizeit

LR Rosenkranz: „Jugend braucht Orientierung und echte Zukunftsperspektiven“

Sankt Pölten (OTS) – Beim mittlerweile vierten Termin der
Veranstaltungsreihe „Politik
hört zu“ diskutierte Landesrätin Susanne Rosenkranz gemeinsam mit
Vertretern aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Arbeitnehmervertretung
sowie Experten aus den Bereichen Jugend, Bildung und künstliche
Intelligenz über die Zukunftsperspektiven junger Menschen. Im
Mittelpunkt standen dabei die Erwartungen an Ausbildung und
Arbeitswelt, gesellschaftliche Veränderungen in der Lebensplanung
sowie die Frage, wie jungen Menschen wieder mehr Zuversicht in die
eigene Zukunft vermittelt werden kann.

„Dass jungen Menschen heute viele Wege offenstehen, ist
grundsätzlich etwas Positives. Gleichzeitig kann genau diese Vielzahl
auch überfordern“, sagte Arbeitsmarkt Landesrätin Mag. Susanne
Rosenkranz. „Irgendwann sieht man, wie es das Sprichwort sagt, den
Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Deshalb braucht es nicht immer
noch mehr Auswahl, sondern vor allem Orientierung, Klarheit und
Unterstützung dabei, die eigenen Stärken zu erkennen und einen Weg
einzuschlagen, der auch wirklich zu einem passt“, so Rosenkranz
weiter. Gerade die Lehre könne dabei einen entscheidenden Vorteil
bieten: Junge Menschen sammeln bereits während ihrer Ausbildung
praktische Erfahrung, erwerben unmittelbar einsetzbare
Qualifikationen und stehen damit beim Einstieg in die Arbeitswelt auf
einem soliden Fundament.

„Handwerk hat goldenen Boden und gerade in einer Arbeitswelt, die
sich durch künstliche Intelligenz stark verändert, gilt dieser Satz
mehr denn je. KI kann vieles, aber sie deckt kein Dach. Gleichzeitig
müssen wir jungen Menschen das Rüstzeug geben, neue Technologien
richtig einzuordnen und sinnvoll zu nutzen. Praktisches Können,
Fachwissen und Erfahrung werden dadurch nicht weniger wichtig“,
betonte Rosenkranz

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt werde daher auch weiterhin einen
Schwerpunkt bilden. Mehrere der beim Austausch angesprochenen Punkte
sollen beim kommenden Arbeitsmarktgipfel im Rahmen von „Wirtschaft
und Arbeit“ gemeinsam mit der Landeshauptfrau weiter vertieft werden.
„Wir müssen der beruflichen Ausbildung wieder jenen Stellenwert
geben, den sie verdient. Es geht nicht darum, Studium und Lehre
gegeneinander auszuspielen, sondern jungen Menschen zu zeigen, dass
beruflicher Erfolg viele Formen haben kann. Niederösterreich soll ein
Land der Meister nicht nur der Master sein und ein Land, in dem junge
Menschen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben und mit
Zuversicht auf ihre Zukunft blicken können“, so Rosenkranz
abschließend.