Freizeit

Morgens operiert, abends im eigenen Bett: AUVA etabliert als erster heimischer Spitalsträger bundesweites Tagesklinik-Konzept

Wien (OTS) – – Das Ziel: Jede zweite planbare Operation soll künftig
tagesklinisch
stattfinden

– Medizinischer Fortschritt: Moderne Operationsmethoden beschleunigen
die Rückkehr in den Alltag

– Akut-Ressourcen werden frei: Forcierte Kapazitäten für die
Schwerverletzten-Versorgung

Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) baut ihre
tagesklinischen Angebote in den Unfallkrankenhäusern in Wien, Graz,
Klagenfurt, Salzburg und Linz deutlich aus. Planbare Operationen
sollen künftig vorrangig ohne mehrtägigen Krankenhausaufenthalt
durchgeführt werden. Wo es medizinisch geeignet und absolut sicher
ist, kommen Patientinnen und Patienten am Tag des Eingriffs ins
Spital und kehren noch am selben Tag in ihr gewohntes Umfeld zurück.

Damit setzt die AUVA konsequent auf internationalen medizinischen
Fortschritt. Schonendere Eingriffe und weiterentwickelte
Behandlungsmethoden machen es heute in vielen Fällen möglich,
stationäre Aufenthalte radikal zu verkürzen oder ganz zu vermeiden.

Das bedeutet weniger Zeit im Krankenhaus und eine raschere
Rückkehr in den normalen Alltag und den Beruf. Ziel ist es, die AUVA-
Spitäler frühzeitig auf die Anforderungen einer modernen,
leistungsfähigen und wirtschaftlich nachhaltigen
Gesundheitsversorgung auszurichten.

Zwtl.: Zukunft der Unfallversorgung

„Niemand liegt gerne länger im Krankenhaus als unbedingt nötig.
Die Tagesklinik ermöglicht es uns, Menschen schneller zu versorgen.
Damit geben wir unseren Patientinnen und Patienten ein Stück
Lebensqualität zurück und nutzen unsere Ressourcen so effizient wie
möglich. Wir gestalten die Unfallversorgung der Zukunft aktiv mit,
ein konsequent umgesetztes tagesklinisches Konzept ist eine
nachhaltige Antwort auf die steigenden Herausforderungen im
Gesundheitswesen, die hohe Anzahl von Patient:innen in den Spitälern,
wirtschaftlich begrenzte Mittel und den Anspruch auf höchste
medizinische Qualität“, sagt AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart .

Zwtl.: Zielwert: Jeder zweite Einriff tagesklinisch

Die AUVA setzt sich das Ziel, künftig 50 Prozent der planbaren
Operationen tagesklinisch durchzuführen. Um das zu erreichen, werden
die bestehenden Tageskliniken AUVA-weit ausgebaut. Ein zentraler
Baustein dafür sind spezielle Pflegeambulanzen: Sie begleiten die
Patientinnen und Patienten lückenlos und digital unterstützt von der
OP-Vorbereitung bis zum Entlassungsmanagement. Die sichere Rückkehr
nach Hause wird so nicht erst am Ende des Aufenthalts, sondern
strukturiert von der ersten Minute an geplant.

Dass dieser Weg den tatsächlichen medizinischen Bedarf und die
Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten widerspiegelt, zeigen die
aktuellen Daten der AUVA: Der Anteil der Eingriffe mit sehr kurzen
Aufenthaltszeiten ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen,
während die Zahl der klassischen, längeren stationären Fälle von rund
40.600 im Jahr 2019 auf rund 33.500 im Jahr 2025 gesunken ist. Die
AUVA passt ihre Infrastruktur nun genau an diese moderne Realität der
Gesundheitsversorgung an.

„Dank minimalinvasiver Chirurgie und moderner Narkoseverfahren
sind wochenlange Spitalsaufenthalte bei vielen Eingriffen längst
Geschichte. Eine Tagesklinik ist medizinische Präzisionsarbeit: Wir
entlassen Patientinnen und Patienten nur dann am selben Tag, wenn es
absolut sicher ist“, erklärt Roland Frank , Ärztlicher Direktor der
AUVA. „Der große Gewinn dabei: Wir senken damit unter anderem das
Risiko einer Infektion mit Krankenhauskeimen. Wer nach einer Gelenks-
OP abends im eigenen Bett schläft, erholt sich psychisch und physisch
nachweislich schneller. Gleichzeitig halten wir so unsere
Spitalsbetten für die wirklich schweren Notfälle frei.“

Zwtl.: Stärkung der Akutversorgung

Diese strategische Neuausrichtung bringt somit einen doppelten
Qualitätsgewinn für das System. Während Patientinnen und Patienten
mit planbaren Routineeingriffen von maximalem Komfort profitieren,
werden auf den Normalstationen wertvolle Kapazitäten frei. So stellt
die AUVA sicher, dass hochspezialisierte Ressourcen jederzeit
uneingeschränkt dort zur Verfügung stehen, wo sie am dringendsten
benötigt werden: bei der Versorgung von Schwerverletzten nach Arbeits
– und Freizeitunfällen.

Zwtl.: Zitate:

„Niemand liegt gerne länger im Krankenhaus als unbedingt nötig.
Die Tagesklinik ermöglicht es uns, Menschen schneller zu versorgen.
Damit geben wir unseren Patientinnen und Patienten ein Stück
Lebensqualität zurück und nutzen unsere Ressourcen so effizient wie
möglich. Wir gestalten die Unfallversorgung der Zukunft aktiv mit,
ein konsequent umgesetztes tagesklinisches Konzept ist eine
nachhaltige Antwort auf die steigenden Herausforderungen im
Gesundheitswesen, die hohe Anzahl von Patient:innen in den Spitälern,
wirtschaftlich begrenzte Mittel und den Anspruch auf höchste
medizinische Qualität.“ – Alexander Bernart, Generaldirektor AUVA

„Dank minimalinvasiver Chirurgie und moderner Narkoseverfahren
sind wochenlange Spitalsaufenthalte bei vielen Eingriffen längst
Geschichte. Eine Tagesklinik ist medizinische Präzisionsarbeit: Wir
entlassen Patientinnen und Patienten nur dann am selben Tag, wenn es
absolut sicher ist. Der große Gewinn dabei: Wir senken damit unter
anderem das Risiko einer Infektion mit Krankenhauskeimen. Wer nach
einer Gelenks-OP abends im eigenen Bett schläft, erholt sich
psychisch und physisch nachweislich schneller. Gleichzeitig halten
wir so unsere Spitalsbetten für die wirklich schweren Notfälle frei.“
– Roland Frank, Ärztlicher Direktor AUVA

„Tageschirurgie ist Teamarbeit auf höchstem Niveau. Nur durch
perfekt abgestimmte Abläufe und das Engagement aller Berufsgruppen
können wir unseren Patientinnen und Patienten schnelle, sichere und
moderne chirurgische Versorgung bieten.“ – Thomas Beer, Ärztlicher
Leiter Traumazentrum Wien-Brigittenau

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