Wien (OTS) – Der ORF hat am Donnerstag, dem 26. Februar 2026, in
einem umfassenden
Medienupdate die neuesten Entwicklungen zum Eurovision Song Contest
2026 in Wien bekanntgegeben. So wurden das Sicherheitskonzept des ORF
für den größten TV-Unterhaltungsevent der Welt präsentiert, über das
Thema Nachhaltigkeit gesprochen sowie erste visuelle Einblicke in den
Greenroom, der von der Wiener Kaffeehauskultur inspiriert ist und
damit eine absolute Neuheit im ESC-Universum darstellt, gegeben.
Darüber hinaus informierte der ORF über die nächste Ticketwelle, die
neue Homepage https://songcontest.ORF.at und ESC-Projekte der ORF-
Radios Ö3, Ö1 und FM4. Das Medienupdate wurde von Alexandra Maritza
Wachter moderiert und war live in ORF III und auf ORF ON zu sehen, wo
es weiterhin on demand abrufbar ist.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann: „Der Eurovision Song Contest
2026 in Wien rückt immer näher und gemeinsam mit unseren Partnern
arbeiten wir intensiv daran, optimale Rahmenbedingungen für diesen
außergewöhnlichen Event zu schaffen. Neben einem umfassenden
Sicherheitskonzept, das für einen reibungslosen Ablauf sorgen wird,
gestalten wir auch die Atmosphäre vor Ort besonders sorgfältig. Ich
freue mich schon sehr auf die Shows im Mai – und darauf, dass wir den
Ticketverkauf noch einmal öffnen können, damit noch mehr ESC-
Begeisterte dieses besondere Musikfest live miterleben können.“
Sicher feiern: ORF gibt Details zum Sicherheitskonzept für den
Eurovision Song Contest 2026 in Wien bekannt
Die Sicherheit hat beim Eurovision Song Contest absolute Priorität,
und seit vielen Monaten wird mit höchster Intensität an einem
umfassenden Sicherheitskonzept gearbeitet. Damit das größte Musikfest
der Welt sicher und friedlich abläuft, koordiniert sich der ORF eng
und kontinuierlich mit der Wiener Polizei, dem Innenministerium, der
Stadt Wien und allen relevanten Behörden. Sämtliche am Event
Beteiligten werden bereits im Vorfeld strengen Sicherheitschecks
unterzogen. In der Wiener Stadthalle gilt Flughafensicherheit, die
Polizei ist mit spezialisierten Einsatzkräften sowie mit
Polizeidiensthundeeinheiten präsent und führt Maßnahmen zur
Drohnenabwehr durch.
„Die Wiener Polizei bringt umfassende Erfahrung bei
Großveranstaltungen mit. Für ein Höchstmaß an Sicherheit werden
spezielle Einsatzstrukturen und Koordinierungsmechanismen
eingerichtet. Ein wesentlicher Bestandteil ist der enge Austausch mit
jenen Polizeibehörden, die bei früheren Eurovision-Austragungsorten
verantwortlich waren. Der erhöhten Bedrohungslage begegnen wir mit
Erfahrung, Expertise und internationaler Vernetzung. Gemeinsam mit
ORF, Stadt Wien und weiteren Partnern wird diese Veranstaltung
professionell und sicher durchgeführt“, so Landespolizeivizepräsident
General Dieter Csefan.
Cybersecurity: Der digitale Schutzschirm
Um die digitale Infrastruktur des Eurovision Song Contest bestmöglich
zu schützen, hat der ORF gemeinsam mit dem Bundesministerium für
Inneres (BMI) und der EBU eine „Cybersecurity Coordination Group“
eingerichtet, um die Bedrohungslage laufend zu evaluieren und
einzuschätzen. Der ORF setzt aber auch auf Awareness-Maßnahmen, um
Bevölkerung, Hotels sowie Lieferanten zu sensibilisieren.
„Die sicherheitsrelevanten Aktivitäten rund um den ESC 2026 werden
seit Monaten engmaschig überwacht. Wir analysieren fortlaufend
Erfahrungen anderer internationaler Großereignisse, um diese
systematisch in unsere Planungen für Wien zu integrieren. Unsere
Lagebilder erlauben es uns, Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen – und
so rechtzeitig Schutzmaßnahmen ergreifen zu können“, sagt Harald
Kräuter, Direktor für Technik und Digitalisierung im ORF.
Zweifache Umweltzertifizierung
Nachhaltigkeit ist dem ORF ein wichtiges Anliegen, es ist allerdings
auch klar, dass eine Großveranstaltung dieser Dimension einen
ökologischen Fußabdruck hinterlässt. Der ORF hat sich zum Ziel
gesetzt, den CO₂-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Um das
unter Beweis zu stellen, wird eine zweifache Zertifizierung mit den
Umweltzeichen „Green Event“ und „Green Producing“ angestrebt.
„Der ORF und Wien haben 2015 vorgemacht, dass wir beim Thema
Nachhaltigkeit neue Maßstäbe setzen können, und heuer wollen wir mit
einer zweifachen Umweltzertifizierung noch eins draufsetzen. Wir
ergreifen eine Vielzahl von Maßnahmen – von der klimafreundlichen
Anreise, über Regionalität und Saisonalität beim Catering, Einsatz
von effizienten LEDs bei der Show bis hin zur Müllreduktion. Der ORF
hat ein klares Ziel: Der Eurovision Song Contest 2026 soll zum Lern-
und Referenzprojekt für Großveranstaltungen weltweit werden“, so
Michael Krön, Executive Producer des Eurovision Song Contest.
Greenroom: Eurovision Song Contest meets Wiener Kaffeehauskultur
Ein besonders wichtiges Element im Bühnenbild ist jener
Aufenthaltsbereich, in dem die Künstler:innen und Delegationen
während der Live-Shows Platz nehmen: Der sogenannte Greenroom, der
für die 70. Ausgabe des Eurovision Song Contest in Wien ein ganz
besonderes Gesicht bekommt. Im Stile eines traditionellen Wiener
Kaffeehauses wird der Greenroom einen ganz besonderen Charme
ausstrahlen und als Bühne genutzt, um Österreich als Gastgeberland
sichtbar und erlebbar zu machen.
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: „Mit dem Greenroom
als modern interpretiertes Wiener Kaffeehaus haben wir ein Stück
österreichischer Identität in das Setting des Eurovision Song Contest
verwoben und verbinden damit die Kultur unseres Landes mit der
emotionalen Vielfalt des Song Contest. Gleichzeitig sendet der ORF
damit auch ein schönes Stück Wiener Lokalkolorit in die ganze Welt.“
Zweite Ticketwelle und neue ORF-Homepage https://songcontest.ORF.at
Die erste Verkaufswelle startete am 13. Jänner – alle verfügbaren
Tickets waren in Rekordzeit verkauft: Das Finale in 14 Minuten, die
beiden Halbfinale binnen 20 Minuten. Nun wird es eine zweite
Ticketwelle geben: Am 26. März um 15.00 Uhr gehen nun jene Tickets in
den Verkauf, die aus den für nationale und internationale Partner
sowie die teilnehmenden Delegationen und die EBU reservierten
Kontingenten nicht abgerufen wurden, ebenso wie aus
produktionstechnischen Gründen zusätzlich verfügbare
Ticketkapazitäten.
Mit spannenden Storys rund um den größten TV-Unterhaltungsevent der
Welt, exklusiven Interviews, Bildern und Videos, Live-Tickern während
der Shows, sowie einer Social Wall mit Postings aus dem gesamten ESC-
Universum wartet die neue Website https://songcontest.orf.at auf.
ESC-Projekte der ORF-Radios Ö3, Ö1 und FM4
Die ORF-Radios widmen sich in speziellen Programmformaten dem ESC-
Geschehen. Ö3 ruft mit dem „Ö3-Cover Song Contest“ Vereine in ganz
Österreich auf, ESC-Coversongs einzureichen. Damit soll die Song-
Contest-Euphorie im ganzen Land entfacht werden. Über den
Siegerverein kann im April dann ganz Österreich abstimmen. Der
Siegerverein tritt live im Eurovision Village am Rathausplatz auf und
gewinnt 20 Tickets für die erste Song-Contest-Show in Wien. Ö1
startet unter dem Motto „Ö1 goes Song Contest“ einen offenen
Musikwettbewerb für Menschen ab 14 Jahren. 25 Finalbeiträge werden im
Mai im Programm vorgestellt und anschließend per Publikumsvoting
bewertet. FM4 präsentiert den neuen Video-Podcast „Bussi Bla Bla“ mit
Conchita Wurst und JJ. 20 Folgen sind für die erste Staffel des
Formats geplant, ausgestrahlt werden die Episoden seit 22. Februar
jeden Sonntag um 20.00 Uhr.