Freizeit

Forschung schafft Fortschritt auch für jene, die daran zweifeln

Wien (OTS) – Wissenschaftliche Erkenntnisse verbessern das tägliche
Leben der
Menschen. Sie ermöglichen medizinische Fortschritte, technologische
Innovationen und gesellschaftliche Entwicklungen. Dennoch begegnen
manche Menschen in Österreich der Wissenschaft mit Skepsis, wie auch
aus Umfragen regelmäßig hervorgeht. Der Welttag der Wissenschaft am
10. November bietet Anlass, den Wert von Forschung ins öffentliche
Bewusstsein zu rücken und den Dialog zwischen Wissenschaft und
Gesellschaft zu fördern.

„Wissenschaftliche Fortschritte sind die Basis für unser modernes
Leben und die Entwicklung unserer Gesellschaft. Speziell im
Gesundheitsbereich sehen wir, dass durch Forschung und Wissenschaft
unsere Lebenserwartung gestiegen ist, medizinische Diagnosen genauer
und die Heilungschancen bei schweren Krankheiten besser geworden
sind. Das verdanken wir dem Engagement unzähliger
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Deren Erkenntnisse kommen
allen zugute, auch jenen, die Kritik an jedweder Wissenschaft üben“,
betont Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG.

Laut dem Ende 2024 veröffentlichten Wissenschaftsbarometer der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) vertrauen 73
Prozent der Österreicher:innen der Wissenschaft stark oder sehr
stark. 80 Prozent sind überzeugt, dass Forschung das Leben
verbessert. Gleichzeitig stehen rund fünf Prozent der Befragten
wissenschaftlichen Erkenntnissen skeptisch gegenüber.

„Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, aktiv den Dialog
mit Skeptikerinnen und Skeptikern zu führen und gleichzeitig das
Verständnis für den Wert wissenschaftlicher Erkenntnisse gezielt auch
in der Öffentlichkeit zu stärken. Nur so lässt sich langfristig die
Akzeptanz erhöhen und im besten Fall sogar Begeisterung für Forschung
und Wissenschaft wecken“, so Herzog weiter.

Einen Beitrag dazu leistet das Kooperationsprojekt des
Technischen Museums Wien (TMW) mit dem Pharmaverband PHARMIG und
einzelnen seiner Mitgliedsunternehmen. Dabei wird im Rahmen der
Ausstellung „Erkundung des Unsichtbaren“ aufgezeigt, wie Krankheiten
entstehen und wie Medikamente, mit denen sie bekämpft werden können,
entwickelt werden. Die Ausstellung läuft ab 10. November.

„ Wenn wir verständlich erklären, wie Forschung funktioniert und
welche Schritte zu medizinischen Durchbrüchen führen, fördern wir
Vertrauen und schaffen ein besseres Verständnis. Gerade deshalb ist
es wichtig, wissenschaftliche Prozesse transparent zu machen und ihre
Bedeutung zu vermitteln. Wissenschaft wirkt auch dann, wenn man nicht
an sie glaubt und das ist gut so “, sagt Herzog.

Über die PHARMIG: Die PHARMIG ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband ca. 120 Mitglieder (Stand November 2025), die den
Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die PHARMIG und ihre
Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit
mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und
Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.