Wien (OTS) – „Der Energiepreiskrisenmechanismus ist ein wichtiger
Schutz vor
starken Preissprüngen. Damit wird eine wichtige Forderung des ÖGB
erfüllt“, zeigt sich ÖGB Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth
zufrieden. Vor allem begrüßenswert ist der darin enthaltene
Strompreiskrisenmechanismus: Steigt der durchschnittliche
Energiepreis für Haushalte über 16,5 Cent pro Kilowattstunde, greift
künftig automatisch ein Mechanismus, der die Preise senkt und den
Nettoarbeitspreis bei 10 Cent pro Kilowattstunde deckelt.
Mehr Verantwortung von Unternehmen
„Beim Industriestrompaket ist zu begrüßen, dass die Förderungen
für Unternehmen an klare Bedingungen geknüpft sind: Sie können nur
dann zur Gänze ausgeschöpft werden, wenn Arbeitsplätze abgesichert
werden“, erklärt Schuberth. Damit wurde eine wesentliche Forderung
des ÖGB erfüllt.
Margenregelung jetzt
Die anhaltend hohen Spritpreise und die hohen Gewinne der
Mineralölkonzerne machen aus Sicht des ÖGB ein rasches Eingreifen der
Bundesregierung aber weiterhin notwendig.
„Was aber immer noch ausständig ist: Die Margenregelung bei
Treibstoffen und Heizöl muss jetzt folgen“, fordert Schuberth einmal
mehr. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen an der Zapfsäule zur
Kasse gebeten werden, während Ölkonzerne von hohen zusätzlichen
Gewinnen profitieren“, betont die Chefökonomin des ÖGB abschließend.
Über uns:
Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) vertritt rund 1,2
Millionen Arbeitnehmer:innen in Österreich. Gemeinsam mit seinen
sieben Gewerkschaften setzt sich der ÖGB als überparteiliche
Interessenvertretung für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und
Gehälter sowie soziale Gerechtigkeit ein.
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